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Freisprechung E-Innung: Gesellin mit bestem Prüfergebnis

28. Februar 2009 (HL-red.). Die Einladung zu einer Freisprechungsfeier im Handwerk ist zumeist mit „Freud und Leid“ verbunden. Denn oftmals bleiben Auszubildende zurück, die das Ziel nicht geschafft haben. Aus welchen Gründen auch immer. Ihnen durchaus ein Gruß: Eine gut vorbereitete Zugabe – und es war dann doch nicht umsonst. Ihnen die besten Wünsche dazu. Immerhin hat man, pardon frau – und davon wird noch zu hören sein - drei Jahre durchgehalten. Genau auch dies stellte der Obermeister des „E“-Handwerks Peter Bode vorgestern fest.



Und so ganz einfach ist gerade dieses Handwerk nicht, wenn auch jedes seine individuellen Eigenarten hat und Ausbildungs-Anforderungen stellt. Aber „E“ ist mit besonderer Verantwortung verbunden, garantieren hier Kompetenz und Können Sicherheit. „Strom“ kann man nicht sehen“, stellte der Obermeister fest. „Von daher lassen Sie sich, liebe Gesellin und Gesellen von niemandem in Ihre Arbeit hineinreden, wenn es um die Einhaltung beispielsweise der VDE-Vorschriften geht. In anderen Ländern nimmt man diese Verantwortung mitunter nicht so ernst, und die Folgen sind dann schrecklich.“ Viel weniger „schrecklich“, aber dafür umso bemerkenswerter ein kleiner Geheimnisverrat vorab: „Es wurden recht gute Prüfungsergebennisse erzielt; Drei haben mit „Eins“ bestanden – und das beste Ergebnis dabei hat sogar die einzige Absolventin erzielt.




Der Stellvertretende Kreishandwerksmeister Carsten Groth hatte die Ehre der Festansprache übernommen. Er verwies seiner Stellung gemäß darauf, sich nun – nach bestandener Prüfung - nicht auszuruhen. „Weiterlernen und -bilden bleiben angesagt, und den Meister sollten Sie ebenso machen wie für Sie auch überlegenswert sein, der Innung beizutreten. Denn es ist einfacher, Probleme gemeinsam aufzugreifen und zu lösen. Vor allem bringen Sie Ideen und Innovationen erfolgreich ein!“ Das E-Handwerk, so der Carsten Groth weiter, sei außerdem einer der zukunftsträchtigsten – denke man nur die moderne Techniken wie Steckdosen ohne Kabel, Telefone ohne Elektrosmog, Strom ohne externe Rechnung, Photovoltaik und Telekommunikation oder Windkraft. An Elektrifizierung der Bahn, Versorgung der Containerschiffe mit Landstrom, ja selbst an der guten alten Autobatterie kommt auch zukünftig niemand vorbei.








Für die Emil-Possehl-Schule lobte und ehrte im Beisein seiner Kollegen Jens Hinkelmann und Mathias Lippisch sowie dem Prüfungsvorsitzenden Jörg Andersen Abteilungsleiter E-Technik Kay Schroeter :“Ihr Lernen hört heute nicht auf“, stellte auch er fest. „Berufserfahrung und Fortbildung werden nun eine große Rolle für Sie spielen. Wichtig ist aber auch, dass Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrung weitergeben. Zunächst aber gilt auch: Abgucken bei anderen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erlaubt!“ Innungsmeister Peter Bode überreichte gemeinsam mit ihm die Gesellenbriefe, und bevor es zum „großen Abschluss-Foto“ war dann das letzte Geheimnis gelüftet: Die besten Leistungen hatten Barbara Noack, Fabian Jung und Igor Lautenschläger erbracht. Sie erreichten Punktzahlungen zwischen knapp über und unter „80“!








Fotos: © Reinhard Bartsch




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