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Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein: August 2013

01. September (HL-Red-RB) • Aktuelle Daten: 98.700 Arbeitslose - leichtes Plus im Vergleich zum August 2012 • Jedoch deutlicher Rückgang zum Vormonat Juli: - 2.700 • „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat Juli ist für den August üblich. Die Ferien sind vorbei. Der Arbeitsmarkt zieht wieder an.“
(Margit Haupt-Koopmann) • Alle Altersgruppen profitieren im Vormonatsvergleich • Weiterhin verhaltene Arbeitskräftenachfrage: Seit Jahresbeginn wurden 38.800 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet; - 10,2 Prozent im Vorjahresvergleich • Anstieg bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um 1,4 Prozent: 12.100 zusätzliche Jobs • Noch 3.200 Ausbildungsplätze unbesetzt • Appell: Auch so genannte ‚Spätstarter‘ - Frauen und Männer zwischen 25 und 35 ohne Berufsabschluss - sollen eine Ausbildungschance erhalten:
In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Arbeitslosen im August - im Vergleich zum Vormonat Juli - um 2.700 oder 2,7 Prozent gesunken. Sie liegt aktuell bei 98.700. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,7 Prozent.
„Das ist die für den Monat August saisonal übliche Entwicklung, die wir jedes Jahr registrieren“, sagte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur
für Arbeit, heute (29. August 2013). „Die Ferien sind vorbei. Der Arbeitsmarkt zieht wieder an, da Einstellungen bis nach den Ferien aufgeschoben wurden. Gleichzeit haben viele Jugendliche nun ihre Ausbildung begonnen oder nach ihrem Ausbildungsende eine Anschlussbeschäftigung gefunden.“ Besonders erfreulich sei es, dass im Vergleich zum Vormonat Juli alle Altersgruppen -
selbst die über 55-Jährigen - vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitiert haben. Die Zahl der Stellenmeldungen bewegt sich allerdings weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres.
„Seit Jahresbeginn wurden den gemeinsamen Arbeitgeberservice-Teams der Arbeitsagenturen und Jobcenter 38.800 sozialversicherungspflichtige Arbeitsangebote gemeldet.
Das ist ein Minus von 10,2 Prozent oder 4.400 Stellen im Vorjahresvergleich. Hier hoffe
ich auf eine insgesamt höhere Nachfrage in den nächsten Monaten. Speziell im Handel, im Gesundheitswesen, dem Gastgewerbe und bei den unternehmensnahen Dienstleistungen
finden sich allerdings schon aktuell eine Vielzahl interessanter Stellenangebote“, so Haupt-
Koopmann.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten - es liegen die Juni-Daten vor - ist
um 1,4 Prozent oder 12.100 auf 869.300 im Vorjahresvergleich gestiegen. Besonders im
Handel (+3.600), bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen (+2.300), im verarbeitenden Gewerbe (+1.400) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+1.300) sind zusätzliche
Arbeitsplätze entstanden. Im Bereich Information und Kommunikation (-900) und in der Energiewirtschaft (-900) gingen hingegen Arbeitsplätze verloren.
Abschließend ging Haupt-Koopmann auf den Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein ein. „Bei uns sind aktuell noch 3.200 unbesetzte Ausbildungsplätze gemeldet. Ihnen stehen 3.600 unversorgte junge Menschen gegenüber. Auch jetzt ist es noch möglich, Ausbildungsverträge zu schließen. Deshalb möchte ich den Jugendlichen, die zurzeit noch einen Ausbildungsplatz suchen, dringend empfehlen: Meldet euch bei der Berufsberatung für einen
kurzfristigen Beratungstermin. Nutzt die Jobbörse der Arbeitsagentur im Internet unter wwww.arbeitsagentur.de und besucht die Ausbildungsplatzbörsen, die wir in den nächsten Wochen gemeinsam mit den Kammern - im Rahmen der so genannten Nachvermittlung -
veranstalten.“ An die Arbeitgeber appellierte sie: „Wenn Sie bisher vergeblich gesucht haben,
so geben sie den so genannten ‚Spätstartern‘ - also Menschen zwischen 25 und 35 ohne Berufsabschluss - eine Ausbildungschance. In Schleswig-Holstein gehören 370 der
unversorgten Bewerber um einen Ausbildungsplatz zu dieser Altersgruppe und hoffen auf eine zweite Chance.“
Kurz-Info: Arbeitslosigkeit in Kreisen und Städten
Arbeitslosigkeit in den Kreisen
• Niedrigste Quote: Stormarn mit 4,1 Prozent
• Höchste Quote: Schleswig-Flensburg: mit 7,4 Prozent Arbeitslosigkeit in den Städten
• Niedrigste Quote: Lübeck mit 10,3 Prozent • Höchste Quote: Neumünster mit 11,0 Prozent TOP FIVE der unbesetzten Ausbildungsplätze
• Kaufmann/-frau im Einzelhandel: 372
• Verkäufer/-in: 262
• Koch/Köchin: 229
• Fachverkäuferin - Bäckerei: 178
• Restaurantfachmann/-frau: 166

Quelle:
Bundesagentur für Arbeit
Regionaldirektion Nord
www.arbeitsagentur.de

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