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Ahrensburger Erbrechtstage: Omas Häuschen - steuerfrei vererbt..

22. Februar 2009 (Kiel/Ahrensburg/HL-red.). Staatssekretär Dr. Arne Wulff bei den Ahrensburger Erbrechtstagen: „Omas Häuschen kann weiter steuerfrei vererbt werden“: „Rund zwei Billionen Euro werden in den nächsten zehn Jahren in Deutschland vererbt. Mit dieser astronomisch hohen Summe hinterlässt die Nachkriegs- und Wirtschaftswundergeneration ihren Kindern einen hart erarbeiteten Wohlstand“, sagte Staatssekretär Dr. Arne Wulff in seiner Rede bei den Ahrensburger Erbrechtstagen.

In den Familien werde noch zu wenig über das Erben gesprochen und zu selten ein Testament oder Erbvertrag aufgesetzt. „Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger einen guten Überblick erhalten“, lobte Wulff.

Nach langen und zähen Beratungen sei das Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts von Bundestag und Bundesrat verabschiedet worden. Ein wichtiger Kompromiss, denn: „Ein Anteil von etwa zwei Prozent oder jährlich rund vier Milliarden Euro wird davon bundesweit an Erbschaftsteuer gezahlt. 2007 hat Schleswig-Holstein daraus Einnahmen von rund 147 Millionen Euro und 2008 von rund 106 Millionen Euro erzielt“, sagte der Staatssekretär. Die Landesregierung habe sich in der Debatte dafür stark gemacht, dass innerhalb der Familie weiterhin steuerfrei vererbt werden kann. So wurden die persönlichen Freibeträge bei Ehegatten auf 500.000 Euro, bei Kindern auf 400.000 Euro und bei Enkelkindern auf 200.000 Euro erhöht. „Das bedeutet, dass Omas Häuschen bei Übergang auf die nächste Generation in aller Regel auch künftig steuerlich nicht belastet wird“, betonte Wulff. Bei der Unternehmensvererbung sei ein Kompromiss gefunden worden, der die bürokratischen Erfordernisse der Planung deutlich reduziert. „Bundesweit werden etwa 75 Prozent aller Firmenübertragungen auf die nächste Generation überhaupt keine Steuern auslösen und gerade im mittelständisch geprägten Schleswig-Holstein werden besonders viel Unternehmen profitieren“, ergänzte der Staatssekretär. Zudem würden neun von zehn Firmen durch das neue Recht besser gestellt.

www.landesregierung.schleswig-holstein.de

Quelle: Finanzministerium

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