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Engholm fordert meinungsstarke Politiker

26. Mai 2013 (HL-Red-RB) Medienecho/Meinung: Zu hören war gestern nach Bekanntwerden der schlechten Wahlbeteiigung unter anderem, dass die Lübecker Politik nicht gerade animiert, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Statt kompetenter Sacharbeit hätte diese eher an Machterhaltungsgerangel erinnert. Und nicht selten wüssten Wählerinenn und Wähler nicht einmal, welche "Kandidatinnen und Kandidaten" für ihren Stadtteil zuständig (gewesen) seien. Wahlplakate würden daran auch nichts ändern. Und nicht selten "kümmerten" sich Politikerinnen und Politiker erst "vor Ort", wenn Wahlen vor der Tür ständen. Sicherlich das eine oder andere da und dort leider zutreffend. Aber der Begriff "Verdrossenheit" bringt den Hintergrund, nicht wählen zu gehen, auf den kürzesten Nenner.

Interessant also, was der ehemalige (SPD-)Ministerpräsident Björn Engholm dazu zu sagen hatte. Hier der Beitrag dazu aus der Internetzeitung HL-live: "Bereits am Wahlabend gab es in der Politik Diskussionen über die Wahlbeteiligung. Die hatte mit 37,1 Prozent einen neuen Tiefststand erreicht. Björn Engholm, ehemaliger Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der SPD, sieht auch bei den stromlinienförmigen Politikern einen Teil des Problems.




Foto (© Reinhard Bartsch, Lübeck): Es wäre sicherlich besonders interessant zu wissen, was sich (von re.) Björn Engholm, der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas-Rother und Peter Reinhardt (Mitglied im Fraktionsvorstand der SPD-Bürgerschaftsfraktion) unter nur "sechs Augen" nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses im Ratskeller zu sagen hatten

Der Wahlkampf verlief in Lübeck sehr ruhig und ohne größere Themen. Die Parteien beschäftigten sich mit kleinen Problemen. Hier liegt nach Ansicht von Björn Engholm das erste Problem. Es fehlen Visionen für die Zukunft. Die aktuelle Politik sei technokratisch und beschäftige sich mit kleinteiligen Entscheidungen, die niemand mehr verstehe. Benötigt würden Politiker, die eine Idee haben und dafür kämpfen.

Ein weiterer Punkt sei eine Scheu vor offenen Konflikten. Früher sei man auf den Marktplatz gegangen und habe für seine Positionen gestritten. Er selbst sei auch zur IHK gegangen, obwohl er anfangs dort nicht beliebt gewesen sei. Engholm nennt dieses Vorgehen "Face to Face" im Gegensatz zur Kommunikation über "Facebook".

Quelle:
HL-live/Autor VG
Vorab-Meinung: RB







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