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BfL: Probleme steigender Schulschwänzerzahlen hausgemacht

05. Feb. 2013 (HL-Red-RB) Die Lübecker übermittelte folgenden Beitrag: "Das Problem der steigenden Zahlen der Schulschwänzer in Lübeck muss aus Sicht der Fraktion der Wählervereinigung "Bürger für Lübeck" (BfL) weiter konsequent angegangen werden. Die BfL hatten in der Septembersitzung 2012 der Bürgerschaft einen entsprechenden Antrag eingereicht, der in der Januarsitzung 2013 des Schulausschusses beraten wurde. Darin wird als Maßnahmen gegen die Schulverweigerer auf die ins Leben gerufene "Kooperative Erziehungshilfe" (KEH), eingesetzte Schulsozialarbeiter und laufende Projekte zur Unterstützung hingewiesen. Zudem könnten laut Schulverwaltung derzeit noch keine verlässlichen Daten und Fakten zum stetig ansteigenden Fehlen im Unterricht gemacht werden.

Für die BfL bleibt jedoch deutlich erkennbar, dass das Problem hausgemacht ist. "Wir sehen hier ganz klar die Eltern der Schüler stärker in der Pflicht", betont Astrid Stadthaus-Panissié, Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. Wer schlicht auf eine "Hilflosigkeit" der Eltern hinweist und die Androhung eines Bußgeldes für "wirklichkeitsfremd" hält, macht sich die Sache aus Sicht der BfL unter dem Strich zu leicht. "Die Verantwortung auf Lehrer und Schulsozialarbeiter abzuwälzen und das Problem mit irgendwelchen Projektgruppen zu lösen - das ist für uns wirklichkeitsfremd und bringt meistens gar nichts", so die BfL-Politikerin weiter. Daher sollten aus Sicht der BfL weiterhin konsequent Bußgelder für Lübecker Eltern verhängt werden, die dauerhaft ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen und das Fehlen ihrer Kinder am Unterricht hinnehmen oder dulden.

"Wir haben eine allgemeine Schulpflicht und Kinder oder Jugendliche gehören in die Schule. Daran ändern auch verständnisvolle Hinweise auf `massive Ängste, Neurosen oder eine schulferne Lebenswelt` nichts. Wer Schulbildung als Grundlage für einen erfolgreichen Lebensweg und als Grundrecht und Lebensader unserer Demokratie begreift, muss sie durchsetzen - gegebenenfalls auch mit Zwangsmaßnahmen", so Astrid Stadthaus-Panissié abschließend."

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