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Scandlines-Fährbetrieb wichtiges Standbein in Fehmarnbelt-Region

28. Januar 2013 (Kiel/Berlin/HL-Red-RB) Wirtschafts- und Verkehrsminister Meyer (Foto ü/LReg © Dieter Schneider) beim Neujahresempfang von Scandlines „Fährbetrieb bleibt wichtiges Standbein in der Fehmarnbelt-Region“
Rückendeckung für Scandlines: Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Scandlines GmbH bei ihrer Forderung, nach Fertigstellung der festen Fehmarnbeltquerung einen gleichberechtigten Zugang zum Fährhafen zu erhalten. Dies sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (28. Januar) anlässlich des Neujahresempfanges von Scandlines in Berlin. „Der Fährbetrieb zwischen Puttgarden und Rødby wird von der festen Querung nicht ersetzt werden können. Angesichts erwarteter wachsender Verkehrsaufkommen, bleibt er ein wichtiges Standbein in der Fehmarnbelt-Region“, so Meyer. Die Scandlines GmbH sei gut aufgestellt für Konkurrenz auf der Vogelfluglinie. Neue, moderne Konzepte für An-Bord-Erlebnisse würden für zusätzliche Attraktivität sorgen und scheinen gut einzuschlagen.

Nach den Worten des Ministers seien rund um die Ostsee nicht nur Nachbarn sondern insbesondere auch Märkte zu finden. Dabei sei Dänemark die mit großem Abstand bedeutendste Adresse für die schleswig-holsteinische Wirtschaft. „Eine tragende Säule der maritimen Wirtschaft an der Ostsee ist und bleibt die Schifffahrt. Deshalb haben Unternehmen wie Scandlines auch künftig eine wichtige Rolle“, so Meyer. Denn wer sich an der Ostsee wirtschaftlich engagiere, könne weiter mit guten Aussichten rechnen.

Gleichzeitig bekräftigte der Minister die Bedeutung der Festen Fehmarnbeltquerung für Schleswig-Holstein und für Europa. „Der Ostseeraum bildet mit einem Drittel des EU-Wirtschaftsaustausches ein Schwergewicht, das einer leistungsfähigeren Anbindung bedarf“, so Meyer. Durch die feste Querung werde Schleswig-Holstein noch stärker als bisher Drehscheibe zwischen Kontinentaleuropa und Skandinavien. Dabei sei entscheidend, die bessere Verkehrsanbindung für mehr Wertschöpfung und mehr Arbeitsplätze im Land zu nutzen. Schleswig-Holstein habe viele Chancen, mehr als ein Transitland zu sein. Wie der Minister weiter sagte, sei für die Akzeptanz der Querung insbesondere eine sozialverträgliche Trassenführung der Schienenanbindung entscheidend. Dabei stünden der Neubau einer Fehmarnsundquerung sowie die sogenannte „zwei plus eins“ Lösung bei der Schienenanbindung im Fokus des Landes.

Quelle:
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie
www.schleswig-holstein.de


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