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Einwohnerversammlung zur Grünstrandbebauung Travemünde

24. Januar 2013 (HL-Red-RB) Einwohnerversammlung am Montag, 4. Februar 2013 von 18 bis 21 Uhr - Einlasskontrolle: Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer lädt zu einer Einwohnerversammlung am Montag, 4. Februar 2013, in Travemünde ein. Die für alle in Lübeck mit Haupt- und Zweitwohnsitz gemeldeten Bürgerinnen und Bürger werden vor allem über die beabsichtigte Bebauung des Grünstrandes (an der Kaiserallee beim „Mövenstein“) informiert.
Um die Einwohnerinnen und Einwohner über die Tourismusentwicklung in Lübeck und Travemünde zu informieren sowie dem aus dem europaweiten Interessenbekundungsverfahren erfolgreich hervorgegangenen Bieter als möglichen Bauherren die Möglichkeit zu geben, sein Konzept vorzustellen, findet am Montag, 4. Februar 2013, von 18 bis ca. 21 Uhr, Einlass ab 17 Uhr, in der Ostseeakademie, Europaweg 3, 23570 Lübeck, eine Einwohnerversammlung statt. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Mit der Buslinie 30 (Haltestelle „Bahnhof Skandinavienkai“ und dann zu Fuß unter der Unterführung durch zum Pommernzentrum) oder mit der Buslinie 33 (direkt bis zur Haltestelle „Pommernzentrum“).
Für diese Einwohnerversammlung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:
1. Begrüßung durch die Stadtpräsidentin
2. Regularien
3. Vorstellung Tourismuskonzept (max. 20 Min.)
4. Information Aqua TOP (max. 20 Min.)
5. Information und Votum der Einwohnerversammlung zur Bebauung des Grünstrandes
6. sonstige Anträge.

Hinweis: Für die Abstimmberechtigung bei dieser Einwohnerversammlung ist der Personalausweis erforderlich, um eine Stimmkarte erhalten zu können. Wer einen Zweitwohnsitz in Lübeck oder Travemünde hat, muss eine Meldebescheinigung vorweisen, um abstimmen zu können.
Hintergrund: Die Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am 26. Januar 2012 beschlossen, die Flächen des Grünstrandes in Travemünde nebst angrenzendem Parkplatz am Ende der Kaiserallee in einer europaweiten Ausschreibung anzubieten. Gegenstand einer möglichen Bebauung und Veräußerung sollten 50 Prozent des Grünstrandes sein, die andere Hälfte ist der Öffentlichkeit weiterhin als Grünfläche zugänglich und nutzbar zu erhalten. Der Bieterwettbewerb sollte die Nutzungsschwerpunkte Hotel und touristische Infrastruktur formulieren, eine Marina war als Bestandteil der Planung vorzusehen. In dem europaweiten Interessenbekundungsverfahren hat die Investorengemeinschaft IMETAS und PRIMUS aus Hamburg ein Bebauungskonzept vorgeschlagen. Es sieht vor, dass 50 Prozent des Grünstrandes für die öffentliche Nutzung auch zukünftig erhalten bleiben. Gegenstand des Konzeptes ist die Planung und Realisierung eines Segelcampus mit Hotel und Hotelappartements sowie einer Marina. Insgesamt wird von einer Gesamtinvestition von 67 Millionen Euro ausgegangen.
Die mit der Durchführung des europaweiten Interessenbekundungsverfahrens beauftragte KWL GmbH und die Verwaltung sprechen sich für den Verkauf des Grundstückes an die Investorengemeinschaft aus. Durch die Realisierung des geplanten Hotels kommen bei 150 Zimmern mit einer Belegung von zwei Personen über 360 Tage bei einer Auslastung von 70 Prozent etwa 75.600 Übernachtungen für das Seebad Travemünde hinzu. Die ca. 100 Hotelapartments mit 8000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche mit einer Belegung von vier Personen schaffen bei einer Auslastung von 70 Prozent die Kapazität für weitere 100.800 Übernachtungen. Damit ist die Bebauung des Grünstrandes ein wichtiger Baustein für die Erfüllung des Tourismuskonzeptes für Lübeck und Travemünde (Tourismusstrategie 2020plus: Erhöhung der Übernachtungszahlen bis 2020 von 1,3 Mio. auf 2,0 Mio.).
Darüber hinaus bietet das Konzept die Chance auf neue Ganzjahresarbeitsplätze im Hotel- und Apartmenthotel sowie Saisonarbeitplätze für Hotel, Gastronomie und Segelcamp.
Der Bau der Marina und das von der Investorengemeinschaft vorgeschlagene Konzept eines Segelcampus stellen einen hochattraktiven Endpunkt der neugestalteten Promenade dar und bilden einen weiteren Baustein zur Belebung Travemündes. Das touristische Schwerpunktthema „Leistungssegeln“ wird internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen und positive Auswirkung auf Buchungen und Positionierung von Travemünde in der Segelsportszene, die als finanziell leistungsfähig einzustufen ist, zeigen.
Vor diesem Hintergrund geht es bei der Entwicklung des Areals am Grünstrand weniger um den vordergründigen Verkauf und die Bebauung eines Teilgrundstückes. Die bevorstehende Entscheidung ist vielmehr eine wegweisende Richtungsentscheidung für oder gegen Travemünde im harten touristischen und segelsportlichen Wettbewerb der Ostseebäder zwischen Flensburg und Heringsdorf.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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