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Tarifstreit Lübecker Hafen: Erste Schritte zur Einigung

20. Dezember 2012 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE übermittelte folgenden Beitrag: "Die Fraktion DIE LINKE. begrüßt die sich abzeichnende Einigung im Tarifstreit beim Lübecker Hafen. Besonders wichtig für die Fraktion ist, dass die von den Arbeitgebern geforderten Lohnkürzungen und flexibleren Arbeitszeiten offenbar vom Tisch sind.

„8200 Arbeitsplätze sind in Lübeck vom Hafen abhängig, das hat eine von der IHK zu Lübeck in Auftrag gegebene Studie ergeben. Aus diesem Grunde hat die Fraktion DIE LINKE. es schon immer für extrem kurzsichtig gehalten, dass die Betriebsleitung der LHG die anhaltende Wirtschaftskrise für Lohndrückerei und Arbeitsverdichtung nutzt. Der jetzt von den Verhandlungsführern der Gewerkschaft Ver.di angestrebte Kompromiss kann ein Anfang sein, dem Treben der LHG-Arbeitgeberseite einen Riegel vor zu schieben. Begrüßungswert ist die Arbeitszeitverkürzung auf jeden Fall, könnten doch dadurch mehr Arbeitsplätze im Hafen geschaffen werden. Anderseits ist sie ein zweischneidiges Schwert, wenn nämlich die „Arbeitgeber“ feststellen, dass die verkürzte Arbeitszeit weniger Arbeitskräfte beansprucht. Wie appellieren an Gewerkschaften und Betriebsräte wachsam die weitere Entwicklung zu verfolgen“, sagt Wilfried Link, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE."

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