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Marketing-Award 2012 HL: Strategie vor neuer Idee

24. November 2012 (HL-Red-RB) Warum bisher nicht berichtet? Ganz einfach: Der Veranstalter hat es verdient, "andere" weniger. Aber lesen Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime dann doch zeitlich aufgeschoben um eine Award-Verleihung, die bald vergessen werden sollte: Ob die Vorgabe „Der Marketing-Club Lübeck würdigt mit dem Marketing-Award die beste, im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzte Marketingidee eines Unternehmens aus der Region“ wirklich kürzlich erfüllt wurde, muss oder kann durchaus bei der Entscheidung 2012 „neutral“ gesehen nicht unbedingt mitgetragen werden. Lag es daran, dass der neue „Hauptsponsor“ LN zu stark die Fäden in seine Hände genommen hat und den „Geist“ dieses bisher „unabhängigen“ Awards an sich gezogen hat. Einiges jedenfalls könnte dafür sprechen, wie die Zusammensetzung vor allem der nachstehend aufgeführten Jury mit Hans-Peter Dau, Ehrenpräsident Marketing-Club Lübeck,
Prof. Dr. Marc Opresnik, Fachhochschule Lübeck,
Rüdiger Kruppa, Leiter Marketing und Anzeigen, Lübecker Nachrichten GmbH,
Thomas Waldner, Geschäftsbereichsleiter Kommunikation, IHK zu Lübeck,
Prof. Dr. Thomas Gey, Fachhochschule Nordakademie gAG, Elmshorn, schließen lassen könnte. Was einfacher, als als „Hauptsponsor“ mit seiner Anzeigen-Abteilung, die „zwangsläufig“ im Geschäft steht, einzusteigen und ohne einen wirklichen „Cent“, nämlich der Bereitstellung von „Gewinn-Werbung“ in allen ihr – wie zu hören war – zur Verfügung stehenden Bereichen das Sieges-Unternehmen zu fördern. Neben der Trophäe also eine Werbekampagne in allen Medienkanälen der Lübecker Nachrichten im Wert von insgesamt 25.000 Euro, inklusive Gestaltung und Umsetzung. Buchmäßig – na klar – eine „Abbuchung“ im Geschäftsgewinn des Lübecker Verlagshauses. Das allerdings aus dieser Sicht nicht der „Makel“ an dessen vermeintlich uneigennützigen Engagements. Immerhin „riecht“ die Jury-Entscheidung nach Belohnung eines guten LN-Kunden – und eben nicht „einer erfolgreich umgesetzten Marketingidee“. Erinnert man sich an die Kritik zum ersten Back-Discounters in der Lübecker Königstraße, war es gar genau dieser Groß-Bäcker, der im Hintergrund über den „Junior“ mit solcher Idee einst Einzug in Lübeck gehalten hat. Selbst da haben die Lübecker Nachrichten dazu nicht „vollständig“ berichtet. Und „komisch“, dass der Verfasser vor dem Geschäft damals stand und ein Fahrzeug hielt, aus dem der „Senior“ ausstieg und in das Geschäft seines Sohne trat. Damit war für mich die Sache – wie später allseits zugegeben – klar war.
Nichts oder eben in heutiger Zeit zumindest nicht diese Kritik am Gewinner – und nun soll dieser verraten sein mit „Junge“. Bei auch Anerkennung deren Geschäftskonzeptes und dem Verdienst um Ausbildungskapazitäten dieser Jahre, wenn vielleicht nicht mehr alle AbsolventInnen mehr übernommen werden können, sollte daran gedacht werden, dass manches „kleine“ Unternehmen dieses Fachs nicht mithalten konnte. Das erinnert durchaus mit einem früheren „Milch-Groß-Unternehmen“, das im Zusammenhang der Wende „gen Osten“ ging, wenn auch daran HL nicht ganz unschuldig, um über die Rxpansion „zwangsläufig“ die Vielfalt regionaler Produkte zu mindern.
Was aber aber nicht nachvollziehbar ist im Falle des Marketing Awarda 2012 – und damit steht meine Meinung nicht allein – ist der „Sieg“ langjähriger Strategie und nicht einer neuen Idee. Von weiterem, wie gleich zu lesen, auch zu schweigen. So der Originaltext zur Teilnahme-Voraussetzung: „Bedingung für die Teilnahme ist, dass die eingereichte Marketingidee neu, ungewöhnlich oder besonders ist, und dass die wesentliche Umsetzung in den letzten zwei Jahren stattfand. Jeder Bewerber, ob Unternehmen oder Einzelperson, darf nur eine Idee einreichen. Jeder Teilnehmer erkennt mit seiner Bewerbung diese Wettbewerbsbedingungen an.“
Die Übernahme der Moderation gar durch Jury-Mitglied und LN-Anzeigen-Leiter dürfte nicht gerade mit solcher Selbstdarstellung allseits erfreut haben. Diese „Selbst-Beweihräucherung“ war wohl nur in eigenem Kreise „angenehm“. Selbst das Vorpreschen des LN-Fotografen zwischen Presse-Fotografen und Bühne zeigte gewisse Arroganz, die allerdings diesem nicht unüblich war. Das Verlagshaus sollte durchaus einmal für alle Ebenen überdenken, ob solches dem Ruf weiterhin dienlich ist. Von hier, also Lübeck-TeaTime, wird weiter kein „Blatt vor den Mund genommen“, Uner- und zuträglichkeiten aufzuzeigen. Leider „wagt“ das in dieser Stadt kaum noch jemand. Man könnte ja „nachteilig“ oder gar nicht berichtet werden.
Wer für mich die wirklichen Gewinner des Wettbewerbs waren? Nun, der „Welt-Fischbrötchentag“ mit 3. Platz oder der 2. mit „Mittendrin statt nur dabei – Mitarbeiter gewinnen“. Absolut „neue und konstruktive“ Ideen – abgesehen von vorgegebener Befristung: wahrscheinlich und leider einem Monopoldruck unterlegen. Gedanke: Ein Hauptsponsor hält sich diskret im Hintergrund. In diesem Jahre konnte erlebt werden, wie es nicht sein sollte.


Hier ein Lübeck-TeaTime - Bilderbogen u. a. von der "Siegerehrung":







































Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck



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