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Agentur für Arbeit Lübeck

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KWL vergreift sich im Ton - wenig Demokratieverständnis?

15. Oktober 2012 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der CDU übermittelte folgenden Beitrag: "Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft kritisiert die Äußerungen des Geschäftsführers der städtischen Gesellschaft Koordinierungsbüro Wirtschaft in Lübeck (KWL) Dirk Gerdes vom Wochenende als unangemessen. Hierzu erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU Lars Rottloff:

„Als Geschäftsführer einer städtischen Gesellschaft sollte Herr Gerdes an seiner Tonart ebenso wie an seinem Demokratieverständnis arbeiten. Man kann nur mit dem Kopf schütteln, dass der Vertreter einer städtischen Gesellschaft sich ‚genervt’ fühlt von demokratischen Entstehungsprozessen in Politik, Vereinen und Verbänden.

Anstatt sich gestört zu fühlen, sollte gerade Herr Gerdes Verständnis haben, dass sich viele ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger über das Projekt ‚Kailine’ Gedanken gemacht und Kritik geäußert haben. Anstatt eine lebendige, wenn auch kritische, Diskussion mit zu begleiten und Sorgen zu nehmen, begegnet die KWL, in Person von Dirk Gerdes, den ehrenamtlichen Lübeckerinnen und Lübeckern ohne Respekt.

Wenn Kritik an den KWL-Plänen vorhanden ist, so könnte dies auch an ihrer Bilanz in anderen Bereichen liegen. Die Ergebnisse allein in Travemünde waren schließlich mehr als dürftig. Wir sind auch aus diesem Grund weiterhin der Überzeugung, dass die KWL sich mit dem Projekt ‚Kailine’ überheben wird. Ohnehin aber entspricht das bisherige Verhalten der KWL in der Öffentlichkeit nicht unseren Erwartungen an Transparenz und Bürgerbeteiligung.

Die KWL kann sich sicher sein, dass auch die CDU-Fraktion es sich mit dem Projekt ‚Kailine’ nicht leicht macht. Aber die Zeit der ‚Basta’-Politik für Projekte, die nicht vorher einen intensiven Diskussionsprozess in der Bevölkerung durchlaufen haben, sind vorbei. Das sollte man auch in der Falkenstraße verstehen.“


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