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Agentur für Arbeit Lübeck

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Grüne und Linke: Träume von der sozialen Durchmischung

11. Oktober 2012 (HL-Red-RB) Das Projekt Kailine wird immer wieder im Zusammenhang mit einer gewünschten sozialen Durchmischung, von den Linken und den Grünen, thematisiert. Offensichtlich haben sie ein schlechtes Gewissen, weil sie dem Prestigeobjekt zugestimmt haben und nun bei ihren Parteifreunden in massiver Kritik stehen. Es nützt nichts, mit dem Schlagwort soziale Durchmischung zu argumentieren. Konkret muss gefragt werden, wie die Linken und die Grünen den Begriff definieren. Die gewünschten qm-Preise für die soziale Durchmischung sind, nach Meinung auch von wirtschaftlich kompetenten Fachleuten, aus heutiger Sicht nicht darstellbar. Zudem müssen auch Größenordnungen von Wohnungen definiert werden, denn die Quadratmeterzahl einer Wohnung bestimmt logischer Weise den Preis mit. Des Weiteren muss definiert werden, ob die soziale Durchmischung beispielsweise 10% oder 25% des neu gebauten Wohnraums betragen soll. Es ist einfach, von sozialer Durchmischung zu sprechen, ohne konkret zu werden. Dieses hätten die Befürworter der Kailine vorher detaillierter klären müssen. Nun das Ganze wieder in Frage zu stellen, ist für den Standort Lübeck eine erneute Peinlichkeit. Sinnvoll wäre aus Sicht der FDP, bei der sozialen Durchmischung nicht nur das Projekt Kailine zu betrachten sondern die gesamte Altstadtinsel einzubeziehen. Dann kann man zu einer realistischen Planung einer sozialen Durchmischung kommen. Die FDP-Fraktion war im September 2011 zunächst skeptisch bei der ursprünglichen Planung der Bebauung der Nördlichen Wallhalbinsel; hat sich aber auch auf Grund der aktuellen positiven Entwicklung der Grundstückskaufpreise und des schlüssigen Gesamtkonzeptes der KWL in der Bürgerschaft dafür ausgesprochen. Wir hoffen, dass wenn in der Bürgerschaft erneut über das Kailine-Projekt abgestimmt wird, nach der Kommunalwahl im Mai 2013 andere Mehrheiten ausschlaggebend sind und es nicht mehr auf die Stimmen der Linken und Grünen ankommt, fasst der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Rathcke sein Statement zusammen."




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