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Sculptors United: Bildhauer-Werkstatt auf dem Koberg gestartet

21. September 2012 (HL-Red-RB) Von heute an hämmern, meißeln, schlägeln und sägen die renommierten Bildhauer Ian Newbery aus Schweden, Henrik Troelsen aus Dänemark und Jörg Plickat aus Deutschland an tonnenschweren Granitblöcken auf dem Lübecker Koberg. Hintergrund des außergewöhnlichen Arbeitstreffens: Mit ihren ästhetischen Arbeiten formt das internationale Künstlertrio einzigartige Skulpturen – jede für sich ein Unikat und ein Symbol für den Brückenschlag zwischen den Anrainerstaaten des Fehmarnbelt. Das von der IHK zu Lübeck initiierte Kunstprojekt steht ganz im Zeichen der Fehmarnbelt Days vom 26. bis 28. September 2012 in Hamburg und Lübeck.
„Mit den Fehmarnbelt Days 2012 betreten wir eine neue Ebene der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit zwischen Norddeutschland, Südschweden und Ostdänemark. Was würde sich da als Zeichen einer nachhaltigen Kooperation zwischen diesen Ländern und ihren Bürgern besser eignen als in Stein gemeißelte Symbole grenzüberschreitender Partnerschaft“, fasst Matthias Schulz-Kleinfeldt, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, das Ziel des Kunstprojektes zusammen.
Eine Woche lang bearbeiten die drei international bekannten Künstler die schwedischen Granitsteine unter freiem Himmel. Die Bildhauer-Werkstatt ist bewusst als sichtbares und interaktives Kunstprojekt angelegt, soll Einwohner und Gäste der Fehmarnbelt Days 2012 einladen, den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und sich mit ihnen über das Projekt in direkten Gesprächen auszutauschen. Noch bevor am Freitag der erste Hammerschlag zu hören war, scharrten sich bereits interessierte Gäste um die Künstler und verfolgten das ungewöhnliche Treiben auf dem Koberg.



Welche Formen die hell weiß schimmernden Tiefengesteine magmatischen Ursprungs einmal annehmen werden, haben Newbery, Troelsen und Plickat bereits in ihren Skizzen festgelegt:




„Meine Skulptur ist eine abstrakte Komposition eines Kreisbogen- und eines kubischen Elements, sinnbildlich für die Verbindung von Tunnel und Brücke. Die Skulptur wird eine Länge von sechs Metern haben“, beschreibt Plickat sein Kunstprojekt.




Newbery: „Ich verwende einen abstrakten Stil mit naturalistischen Elementen, mit denen ich versuche, meine Faszination für die Welt, in der wir leben, auszudrücken.“





„Meine Skulptur zeigt ein abstraktes Bild von der Verbindung zweier Länder und deren Beziehung zueinander“, umschreibt Troelsen das Ziel seines Kunstwerkes.


Eine besondere Kostprobe seiner Kunst zeigte Newbery: Mit bemerkenswerter Präzision gelang es ihm, einen der Steine zu spalten.

























Und auch Plickat bereitete erste Arbeiten in ähnlicher Weise vor.


Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck

Quelle:
Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
www.ihk-schleswig-holstein.de









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