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Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein: August 2012

31. August 2012 (HL-Red-RB) Aktuelle Daten: 97.700 Arbeitslose; ein Minus von 2.800 im Vergleich zum August des Vorjahres • Auch gegenüber dem Vormonat Juli ein Rückgang um 3.000 oder 3,0 Prozent • „Die Entwicklung des Arbeitsmarktes ist in Schleswig-Holstein saisonal unauf-fällig.“(Margit Haupt-Koopmann) • Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,7 Prozent; Vorjahr: 7,0 Prozent • Die Arbeitskräftenachfrage ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiterhin stabil: Seit Jahresbeginn wurden 43.200 sozialversicherungspflichtige Stellen-angebote gemeldet; ein leichtes Plus von 300 oder 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum • 15.800 zusätzliche Jobs im Vorjahresvergleich: Deutlicher Anstieg bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung • Noch 2.900 unbesetzte Ausbildungsplätze: Insbesondere im Einzelhandel sind noch Plätze frei.
In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Arbeitslosen im August - im Vergleich zum August des Vorjahres - um 2.800 oder 2,9 Prozent gesunken. Sie liegt aktuell bei 97.700. Auch gegenüber dem Vormonat Juli reduzierte sich ihre Zahl um 3.000 oder 3,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,7 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im August des Vorjahres.
„Insgesamt dokumentieren diese Zahlen: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Schleswig-Holstein ist saisonal unauffällig“, sagte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirek-tion Nord der Bundesagentur für Arbeit, heute (30. August 2012) in Kiel.
Dies zeigten auch zwei weitere Indikatoren - die Arbeitskräftenachfrage und die Beschäfti-gungsentwicklung. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist nach wie vor hoch. Die Zahl der Stellenmeldungen bewegt sich auch weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahres. So wurden den gemeinsamen Arbeitgeberservice-Teams der Arbeitsagenturen und Jobcenter seit Jahresbeginn 43.200 sozialversicherungspflichtige Arbeitsangebote gemeldet. Das ist ein Plus von 0,8 Prozent oder 300 Stellen. Speziell im verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheitswirtschaft, im Handel und im Bereich Logistik bieten sich eine Vielzahl interes-santer Einstellungschancen“, so Haupt-Koopmann. „Auch wenn die Dynamik leicht rückläu-fig ist, so bleibt doch festzuhalten: Die Eurokrise hat sich bisher nicht negativ auf den Ar-beitsmarkt in Schleswig-Holstein ausgewirkt.“

So verlaufe auch die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - es liegen die Juni-Daten vor - mit einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmo-nat weiterhin positiv. „15.800 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind im Vergleich zum Vorjahreswert entstanden. Ihre Gesamtzahl liegt nun bei 857.800. Insbeson-dere im Handel (+ 3.600), im Gesundheits- und Sozialwesen (+2.100) sowie bei den unter-nehmensnahen Dienstleistungsunternehmen (+2.100) wurden zusätzliche Mitarbeiter einge-stellt.“
Zum Abschluss ging Haupt-Koopmann auf den Ausbildungsmarkt ein. „Auch aktuell gibt es noch Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt. Bei uns sind 2.900 unbesetzte Ausbildungs-plätze gemeldet. Ihnen stehen 2.800 unversorgte Jugendliche gegenüber. Insbesondere im Einzelhandel und in der Tourismusbranche bieten sich zahlreiche Einstiegschancen. Allen, die noch ganz kurzfristig einen Ausbildungsplatz suchen, möchte ich empfehlen: Nutzt die Jobbörse der Arbeitsagentur im Internet. Unter wwww.arbeitsagentur.de findet ihr alle An-gebote. Solltet ihr Fragen haben, so wendet euch an die Berufsberatung. Ich kann es - wie schon im letzten Monat - nur wiederholen: Noch nie waren die Chancen auf einen Ausbil-dungsplatz größer.“
Kurz-Info I: Arbeitslosigkeit in Kreisen und Städten
Arbeitslosigkeit in den Kreisen
• Niedrigste Quote: Stormarn mit 4,1 Prozent
• Höchste Quote: Dithmarschen mit 7,9 Prozent
Arbeitslosigkeit in den Städten
• Niedrigste Quote: Kiel mit 10,1 Prozent
• Höchste Quote: Flensburg mit 11,2 Prozent
Kurz-Info II: Ausbildungsmarkt - August 2012
• Bestand an unversorgten Bewerbern: 2.800
• Bestand an unbesetzten Ausbildungsplätzen: 2.900
TOP FIVE der unbesetzten Ausbildungsplätze
• Kaufmann/-frau im Einzelhandel: 374
• Verkäufer/-in: 232
• Koch/Köchin: 184
• Hotelfachmann/-frau: 159
• Fachverkäuferin - Bäckerei: 135.


Quelle:
Bundesagentur für Arbeit
Regionaldirektion Nord
www.arbeitsagentur.de

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