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Agentur für Arbeit Lübeck

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Anonyme Monatskarte statt Jahreskarte für die Priwall-Fähre?

23. Juni 2012 (HL-Red-RB) Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender SPD Ortsverein Travemünde, übermittelte folgenden Beitrag:"...ja, liebe Leute in der Redaktion, das im Betreff Stehende kann man ohne Bedenken fragen. Denn “Wer keine Arbeit hat, ...”: Dieser Spruch ist wohl allgemein bekannt. Natürlich auch dem Stadtverkehr Lübeck. Denn wie sonst käme er auf diese absurde Idee. Aber der Reihe nach: Noch vor Kurzem gingen die Priwallianer mit ihren Jahresfährkarten ins Fährbüro, um sie für 2012 lochen zu lassen. Die Jahreskarten sollten noch bis 2014 zu nutzen sein. Das hat nun ein Ende. Wie die Leiterin Marketing/Vertrieb, Frau Susanne Greve, allen Priwallianern mitteilte, sollen sie nun ihre Jahreskarten gegen Monatskarten umtauschen. Dafür müssen Anträge ausgefüllt werden. Das müssen alle tun, egal ob jung oder alt! Welch ein Aufwand! Wer denkt an die etwas älteren Mitbewohner, die mit dieser Regelung allein gar nicht zurecht kommen?

Aber weiter: Die Monatskarten dann als Abonnement in Teillieferungen an die Dauerbewohnern des Priwalls gesandt. “6 mal 2 Fahrkarten (werden) rechtzeitig per Post zugestellt” heißt es in dem Anschreiben, das mehr als 1000 Mal an die Bewohner des Priwalls verschickt wurde. 1000 Mal Porto, 1000 Mal müssen nun Anträge ausgefüllt, abgeschickt, registriert, geprüft, bearbeitet und dann 1000 Monatskarten verschickt werden - und das auch noch jeden zweiten Montat, jeden zweiten Monat 2 mal als 1000 Monatskarten. Da wird sich die Post aber freuen.
Und die Mitarbeiter von Herrn Nibbe werden nicht arbeitslos.
Ein Foto wird die neue Monatskarte auch nicht mehr haben.
Das ist auch gut so, denn nun kann doch endlich Tante Frieda aus Haselünne den Priwall mit der Karte von Erika aus der Wiekstraße oder Monika aus dem Pötenitzer Weg die Fähre benutzen, ohne dass es auffällt. Auch Onkel Herbert aus sonstwo nimmt nun die Karte von Egon aus der Mecklenburger Landstraße oder von Hugo aus der Alten Werft.

Nein, Herr Nibbe, das ist kein gelungenes Business, das ist einfach nur stümperhaft gemacht, am Kunden vorbei! Sozial ist es wohl auch nicht..."



Der Pressemeldung wurde das Foto einer Priwall-Fähren-Jahreskarte beigefügt. Dazu kann sich die wohl berechtigte Frage ergeben, ob eine "Lochung" fälschungssichere Verlängerung der Gültigkeitsdauer sein kann.




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