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Agentur für Arbeit Lübeck

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Vertrauen und Glaubwürdigkeit nicht verspielen

18. Juni 2012 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE übermittelte folgenden Beitrag zu obiger "Schlagzeile": "Die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE. Lübeck bleibt bei ihrem Nein zum Hafenverkauf, wenn die Beschäftigten der sogenannten Put-Option nicht zustimmen. Am Mittwoch hatte das Gericht der Einstweiligen Verfügung, die durch die Gewerkschaft Ver.di beantragt wurde, widerrufen. Die Vereinbahrung zwischen der Stadt und den Beschäftigten aus dem Jahr 2007 hätte keine juristische Bindekraft.
„Das kann uns nicht interessieren. Eine Vereinbarung mit den Mitarbeitern des Hafens und der Stadt ist und bleibt für uns bindend. Hier geht es um die Glaubwürdigkeit der Politik, der Stadt und des Bürgermeisters. Was ist in Zukunft eine politische Vereinbarung noch wert, wenn sie so leicht gebrochen werden kann“, sagt Ragnar Lüttke, Fraktionsgeschäftsführer der LINKEN.
Die Fraktion DIE LINKE fordert den Bürgermeister auf, auch nach der Gerichtsentscheidung ernsthaft und auf Augenhöhe mit den Beschäftigten zu verhandeln.

„Ich bin überzeugt, dass sich ein Einvernehmen erzielen lässt, wenn gegenseitiges Vertrauen vorhanden ist. Eine Drohkulisse, die jetzt vom Bürgermeister aufgebaut wird, die Put-Option auch ohne Zustimmung ziehen zu wollen, zerstört das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit in die Lübecker Politik, nicht nur bei den Hafenbeschäftigten auf Jahrzehnte,“ sagt Ragnar Lüttke."

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