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Die Lübecker CDU zum "Eckpunktepapier Stiftungsuniversität"

17. April 2012 (HL-Red-RB) Der Lübecker CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Krause (Foto) übermittelte folgenden Beitrag: CDU Lübeck begrüßt Eckpunktepapier zur Stiftungsuniversität Der CDU-Kreisvorsitzende Krause begrüßt es, dass sich Wissenschaftsministerium und Hochschulleitung auf ein gemeinsames Eckpunktepapier geeinigt haben, das den Weg zur Umwandlung der Medizinischen Universität Lübeck in eine Stiftungsuniversität frei macht. Der Kreisvorsitzende ist überzeugt, dass mit der Umwandlung in eine Stiftungsuniversität eine größere Selbständigkeit und Eigenverantwortung, aber auch Unabhängigkeit der renommierten Lübecker Hochschule verbunden sein wird, die ihrer weiteren Entwicklung guttun werde.

Die Unterfinanzierung der Universitäten ist in Zeiten knapper öffentlicher Kassen nur über eine Einwerbung auch privaten Stiftungskapitals wirksam zu bekämpfen, meint Krause. Und dieser Weg führe eben über eine Stiftungsuniversität.

Wichtig ist, dass dies nichts an der öffentlichen Verantwortung für die Hochschulen und speziell die Lübecker Medizinische Universität ändert. Zustiftungen und Zuwendungen von Bürgern und Unternehmen an die Lübecker Universität dürfen nicht auf den jährlichen Landeszuschuss in Höhe von 50 Mio. Euro angerechnet werden, betont Krause.
Den Fortbestand der Universität selbst hat der CDU-Spitzenkandidat Jost de Jager in den letzten Monaten wiederholt garantiert und erklärt, dass die früheren Schließungspläne definitiv vom Tisch sind. Deutlicher kann man es nicht sagen. „Der Bestand der Medizinischen Universität Lübeck wird von niemandem mehr in Frage gestellt“, sagt Krause.
Umso unverständlicher ist für Krause die ablehnende Haltung der Linken zum Eckpunktepapier. Deren Kritik am Konzept der Stiftungsuni hält Krause für deren üblichen anti-wirtschaftlichen Reflex. Zur Rettung des Lübecker Medizinstudienganges hat gerade auch beigetragen, dass die Lübecker nicht nur auf die Exzellenz der Lehre, sondern auch auf die enge Verzahnung ihrer Universität mit zahlreichen Wirtschaftsunternehmen der Region verweisen konnten. Diese enge Verbindung zu Unternehmen, Privaten und zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist kein Makel, sondern eine der Stärken gerade der Lübecker Universität, die man auch für deren künftige Co-Finanzierung nutzen sollte.
Krause begrüßt, dass mit der Veröffentlichung des Eckpunktepapiers zwischen Land und Hochschule die Weichen für die Stiftungsuniversität Lübeck gestellt sind und nun endlich auch ein Fahrplan für die Umwandlung vorliegt. Den gilt es jetzt umzusetzen."

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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