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Umfrage Börse Hamburg: Anleger bleiben 2009 vorsichtig

08. Februar 2009 (HH/HL-Red.). Nach der Jahresendrallye zeigt sich in den ersten
Wochen des neues Jahres: Anleger von Investmentfonds warten angesichts sinkender Kurse ab und handeln nur zögernd. Damit scheint sich der Trend der Umfrage von TNS infratest, die im Dezember 2008 150 Online-Trader von Investmentfonds im Auftrag der Börsen Hamburg
und Hannover befragte, zu bestätigen. Ein Ergebnis: Nur 37,7 Prozent der Umfrageteilnehmer planen für 2009, ihr Geld verstärkt in Fonds anzulegen.

"Vielen Anlegern stecken noch die deutlichen Kurskorrekturen des
vergangenen Jahres in den Knochen. Deshalb dominiert 2009 die Suche
nach Sicherheit. Es überrascht nicht, dass zahlreiche Anleger ihre
Investmententscheidungen weiterhin aufschieben und das Marktgeschehen
von der Seitenlinie aus betrachten", sagt Dr. Thomas Ledermann,
Geschäftsführer der Börse Hamburg.

Vermögen mit Fonds diversifizieren
Bis die Börsenkurse wieder nachhaltig steigen, parken viele
Anleger ihr Kapital in sicheren Geldanlagen. Laut Umfrage zählen dazu
vor allem Tages- und Festgeld (90,2 Prozent), Bundesschatzbriefe
(77,8 Prozent) und Sparbücher (72,3 Prozent). Fonds gelten nur für
17,1 Prozent der Befragten als sichere Anlageklasse. Ihr Wert kann
insbesondere bei Aktienfonds stark schwanken. Jedoch sind sie im
Insolvenzfall einer Fondsgesellschaft, der in Deutschland noch nie
vorkam, als Sondervermögen besonders geschützt. Zudem haben Anleger
mit Investmentfonds die Möglichkeit, mit nur einem Produkt in
verschiedene Einzeltitel je nach Ausrichtung des Fonds zu investieren
- und ihr Vermögen dadurch breit zu streuen.

Diese Diversifikation führt gegenüber oben genannten Anlagen zu
höheren Renditechancen - gerade für langfristig orientierte Anleger,
die kurzfristige Wertschwankungen akzeptieren können. Der börsliche
Fondshandel über die Börse Hamburg bietet die Möglichkeit, mit dem
Setzen einer Stop-Loss-Marke Kursverluste wie beim Aktienhandel zu
begrenzen.

Die Börse Hamburg ist der Pionier für den Börsenhandel mit
offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können
börsentäglich zwischen 9 Uhr und 20 Uhr rund 3.600 Fonds ohne
Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der
Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision
an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften -
über die Haus- oder Online-Bank. Als Börsen- bzw. Handelsplatz ist
lediglich Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse
Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, dies
beinhaltet auch Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel vollzieht
sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse
Hamburg.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und
veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine
Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete
Indikation für die künftige Rendite.

Quelle: Börse Hamburg

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