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Agentur für Arbeit Lübeck

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BfL: Kein Rederecht für den Ministerpräsidenten auf der Demo?

02. April 2012 (HL-Red-RB) So mancher hat sich gewundert, dass Ministerpräsident Peter Harry Carstensen zwar an der Demo teilgenommen hat, aber von ihm "nichts zu hören" war. Der von der Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Bürger für Lübeck (BfL) übermittelte könnte darauf eine Antwort geben: "Die BfL-Fraktion ist empört über das Redeverbot für den Ministerpräsidenten, Peter Harry Carstensen, aus Anlass der zentralen Kundgebung gegen den Neonazi-Aufmarsch und sieht darin eine unangebrachte Beschränkung der demokratischen Kräfte und eine einseitige und kleinliche Interpretation der Möglichkeiten von Seiten des Bündnisses "Wir können sie stoppen". Der Widerstand gegen die Neonazi-Demo soll auf eine möglichst breite Basis einer engagierten Bürgergesellschaft gestellt werden, ein Redebeitrag unseres Landesvaters hätte da ein besonderes Gewicht und damit Strahlkraft gehabt. Es ist bedauerlich, dass wieder vorgeschobene Gründe ideologischer Motivation den ansonsten so erfolgreichen Tag mit einer ausgezeichneten Lübecker Botschaft an die Adresse der Neonazis völlig überflüssig mit einem Wermutstropfen versehen. Die Forderung nach einer Kooperation über alle Parteigrenzen hinweg wurde ad absurdum geführt. Bedauerlich am Ziel vorbei.

Autorin: Astrid Stadthaus-Panissié".

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