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Agrar- und Ernährungsforschung Schlüsselforschung 21. Jhdt.

07. Februar 2009 (Kiel/HL-Red.). Beim "Norddeutschen Weizenforum" hat Landwirtschaftsstaatsekretär Ernst-Wilhelm Rabius die Bedeutung der Agrar- und Ernährungsforschung betont: "Die Agrar- und Ernährungsforschung ist eine Schlüsselforschung des 21. Jahrhunderts. Die Sicherung der Ernährung, die Energieversorgung, der Klimaschutz und der Erhalt der Kulturlandschaft sind elementare Herausforderungen der Zukunft. Für diese Herkulesaufgabe ist eine leistungsfähige Forschung die notwendige Voraussetzung", sagte er heute in Lübeck.

Zugleich unterstrich Rabius, dass Schleswig-Holstein eine Spitzen-Agrarregion sei und bei richtiger Weichenstellung auch bleiben werde. Die Anwendung biotechnischer Methoden sei heute selbstverständlich in der Züchtungsforschung bei Pflanzen und Tieren, aber auch in der Entschlüsselung ernährungsbedingter Krankheiten. Hervorzuheben ist gerade im Bereich der Genomforschung die enge Verzahnung zwischen den hiesigen Unternehmen und der Forschung.

Staatssekretär Rabius betonte den besonderen Stellenwert des Klimaschutzes. Dies sei eine "Zukunftsaufgabe" der Agrarforschung, unter anderem weil der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2010 verdoppelt und der Anteil von Biokraftstoffen am gesamten Kraftstoffverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 17 Prozent steigen werde. "Die Agrar- und Ernährungsforschung hat hier ein neues und interessantes Forschungsgebiet", so Rabius.

Die Agrarforschung befinde sich im Umbruch, befand der Staatssekretär, sie müsse stärker als in der Vergangenheit den Spagat zwischen den rein landwirtschaftlichen und praxisorientierten Fragestellungen und den grundlagenorientierten und interdisziplinären Aufgaben bewältigen. Gleichwohl blicke er optimistisch in die Zukunft: "Eine Landwirtschaft, die innovativ ist, hilft Ressourcen zu schonen und entwickelt Lösungen für die nachhaltige Bewirtschaftung der Kulturlandschaft", sagte er.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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