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Neues, intelligentes Fluchtwegeleitsystem wird entwickelt

06. Februar 2009 (Kiel/HL-Red.). Es soll Menschen sicher aus Gefahrenbereichen leiten: ein neues, intelligentes Fluchtwegeleitsystem, das optische und akustische Signale gibt und zudem dynamisch
die aktuelle Gefahrensituation einbezieht. Dieses System wird bei Zöllner Signal GmbH in Kiel entwickelt und vom Land Schleswig-Holstein mit 490.000 Euro als betriebliche Innovation aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft unterstützt.

Wirtschaftsminister Dr. Werner Marnette sagte dazu heute in Kiel: "Das Interessante an dem neuen System ist die flexible und dynamische Anpassung an die jeweiligen Gefahrenla-gen und natürlich, dass damit neue Arbeitsplätze entstehen." Das Projekt soll in den nächsten Jahren 14 Arbeitsplätze schaffen und fünf bestehende sichern. Weiter sollen zusätzliche Arbeitsplätze bei anderen Unternehmen in Schleswig-Holstein entstehen. Der Förderbescheid wurde dem Unternehmen heute in Kiel vom Abteilungsleiter "Tech-nologie und Energie" im Wirtschaftsministerium, Dr. Gustav W. Sauer, überreicht.

Die völlig neuartige Generation von Fluchwegeleitsystem ist so konzipiert, dass sie über Sensoren auf mögliche Gefahrenquellen reagiert. Die so gewonnenen Informationen dienen dazu, die Betroffenen auf dem besten und sichersten Weg aus der Gefahr zu füh-ren. Außerdem sorgt das System dafür, dass sich die Flüchtenden und die Rettungs-mannschaften nicht in die Quere kommen. Dass die Menschen nicht nur über statische optische Signale gelenkt werden, wie Pfeile bei herkömmlichen Systemen, sondern auch über akustische Signale, ist ein entscheidender Vorteil bei schlechter Sicht beispielswei-se durch starke Rauchentwicklung. Das gesamte System kann in ein bereits vorhande-nes Sicherheitsmanagementsystem integriert werden.

Aufgrund der bereits bestehenden langfristigen Geschäftsbeziehungen soll das dynami-sche opto-akustische Fluchtwegeleitsystem zunächst auf Kreuzfahrtschiffen installiert werden. Zukünftig sind aber auch weitere Anwendungsbereiche denkbar. Das System könnte auf Bahnhöfen, in Flughäfen oder in Stadien eingesetzt werden - also überall dort, wo es zur Evakuierung vieler Menschen kommen könnte.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 - 2013 rund 722 Millionen Euro für die wirt-schafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Euro-päischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 173 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie rund 175 Mio. Euro aus ergänzenden Landesmitteln.

In der Förderperiode 2007-2013 bildet das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein das Dach für die Zu-kunftsprogramme Wirtschaft, Arbeit, ländlicher Raum und Fischerei.
Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein mit seinem Fördervolumen von 1,4 Milliarden Euro steht für mehr Wirtschaft und Beschäftigung, für mehr Innovationen und Lebensqualität in Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen im Internet unter www.zukunftsprogramm.schleswig-holstein.de

Quelle: Ministerium für Wissenschaft,
Wirtschaft und Verkehr/HS-Kulturkorrespondenz

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