Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

FDP: Spezialdezernat für Fußballfans als letzte Chance!

17. Februar 2012 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der FDP übermittelte folgenden Beitrag: "Die Bilder der Ausschreitungen beim Hallenfußballturnier in Hamburg sind noch in frischer Erinnerung! Bekanntermaßen tummeln sich seit Jahren im Umfeld des VfB Lübeck bis zu 100 kriminelle Personen, die jede sich bietende Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit gleichgesinnten anderer Vereine nutzen. Versuche, mit diesen Gewalttätern ins Gespräch zu kommen, sind immer wieder gescheitert.

Weitere pädagogische Maßnahmen machen bei diesem Personenkreis auch wirklich
keinen Sinn mehr! Diese Personen müssen die gesamte Härte des Gesetzes zu
spüren bekommen. Wir begrüßen daher, dass die Lübecker Staatsanwaltschaft nun
ein Spezialdezernat eingerichtet hat, um in Verbindung mit der Polizei effektiver
arbeiten zu können, bringt der sicherheitspolitische Sprecher der FDP, Carsten Stier,
zum Ausdruck. An die Justiz kann man nur appellieren, drakonische Urteile unter
voller Ausschöpfung des Strafmaßes zu fällen. Es muss aber parallel weiterhin alles
getan werden, um Jugendliche und Heranwachsende vor einem Abrutschen in die
Fußballgewalttäterszene zu bewahren. Sollte es trotz aller Bemühungen auch
weiterhin zu Ausschreitungen kommen, so wird zu prüfen sein, ob die einzelnen
Risikospiele, z.B. gegen Holstein Kiel, zunächst zeitlich auf die nächste Saison
begrenzt, gänzlich ohne Zuschauer stattfinden sollten. Das ist in der Bundesliga als
„ultimo ratio“ durchaus nicht unüblich (siehe St. Pauli oder Hansa Rostock). . Wir
befürworten auch sehr, die Fortführung des Fanprojektes, welches sich genau dieser
Präventionsaufgabe widmet. Weiterhin wurde das Lohmühlenstadion baulich
umstrukturiert, damit eine verbesserte Fantrennung durchgeführt werden kann,
erläutert Carsten Stier (Foto) den Standpunkt der FDP."

Impressum