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Helga Lietzke verlässt CDU - hier der Wortlaut Ihres Briefes

17. Februar 2012 (HL-Red-RB) Der Fairness halber stellt Lübeck-TeaTime den von Lübeck-TeaTime recherchierten Brief Helga Lietzkes an die CDU Lübeck vor: "Sehr geehrte Damen und Herren, die Vorsitzende der Frauen Union Lübeck, Anke Eymer, hat mir auf der letzten Jahreshauptversammlung unterstellt, dass ich als Mitglied der Frauenunion und amtierende Vorsitzende der Lübecker Frauen- und Sozialverbände keine CDU-Politik betreiben würde. Frau Eymer hatte es indes nicht als notwendig erachtet, mich in einem persönlichen Gespräch vor der Jahreshauptversammlung auf etwaige Dissonanzen aufmerksam zu machen. Auf Betreiben von Frau Anke Eymer wurde ich nicht zur Delegierten der Frauen Union für die Mitgliederversammlung der Lübecker Frauen- und Sozialverbände bestellt. Hiermit wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, dass die Frauen Union meine fünfzehnjährige Tätigkeit als Vorsitzende nicht würdigt und mir das Vertrauen entzieht.

Die Lübecker Frauen- und Sozialverbände e.V. sind ein Zusammenschluss örtlicher Lübecker Frauenverbände mit dem Ziel für eine stärkere Vertretung der Frauen innerhalb des öffentlichen Lebens zu sorgen. Daneben betreiben die Lübecker Frauen- und Sozialverbände einen Senioren -Treff im Heiligen-Geist-Hospital.

Hinweise, dass die Dachorganisation Lübecker Frauen- und Sozialverbände überparteilich und unabhängig sei und man als Vorsitzende nicht einseitig agieren könne sowie auf die positive Bilanz der letzten 15 Jahre blieben unbeachtet. Das mangels Kandidatinnen für das Vorstandsamt der gesamte Verband und seine Seniorenarbeit gefährdet würden, wurde billigend in Kauf genommen.

Deutlich musste ich feststellen, dass es Frau Eymer nicht um die Sache ging, sondern die eigenen Befindlichkeiten in den Vordergrund gestellt wurden, koste es, was es wolle. Die Sprachlosigkeit des Kreisvorsitzenden der CDU lässt vermuten, dass dieser zuvor informiert oder zu ängstlich war, Partei zu ergreifen.

Ich stelle fest, dass ich mich in meinem freiheitlichen und demokratischen Denken in meiner Funktion als Vorsitzenden der Lübecker Frauen- und Sozialverbände weder von Frau Eymer noch von der Lübecker CDU bevormunden lasse. Deshalb sehe ich mich gezwungen, nach fast 30 Jahren als CDU-Mitglied, meine Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung kündigen.

Hochachtungsvoll

Helga Lietzke."

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