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Agentur für Arbeit Lübeck

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Zum Austritt Hegla Lietzkes aus der CDU

17. Februar 2012 (HL-Red-RB) Ulrich Krause, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lübeck, übermittelte folgenden Beitrag: "Zum veröffentlichten Brief Helga Lietzkes an den Kreisverband Lübeck äußert sich der CDU-Kreisvorsitzende Ulrich Krause: „Ich nehme Frau Lietzkes Austritt aus der CDU zur Kenntnis, auch wenn das von ihr veröffentlichte Schreiben noch gar nicht bei mir angekommen ist. Ich bedauere das Ausscheiden eines langjährigen Mitgliedes. Die Art und Weise des Ausscheidens und die von ihr geäußerten Vorwürfe an den CDU-Kreisverband weise ich auf das Schärfste als völlig unangebracht zurück.“

Das gelte vor allem für die Behauptung, die „Sprachlosigkeit“ des Kreisvorsitzenden lasse vermuten, dass dieser informiert oder zu ängstlich gewesen sei, um Partei zu ergreifen, wobei Frau Lietzke offenbar unterstellt, er hätte bei diesem Wahlgang für sie Partei ergreifen müssen. Dem sei entschieden zu widersprechen, so Krause. Es sei alleiniges Recht der Mitglieder der Frauenunion, zu der er als Mann nun einmal nicht gehöre, ihre Vertreterin beim Verein „Lübecker Frauen- und Sozialverbände e.V.“ zu bestimmen. Es wäre völlig unangebracht, dass der Kreisvorsitzende der CDU der Frauenunion insoweit irgendwelche Vorgaben machte.

Nüchtern betrachtet ist folgendes passiert: Die Frauenunion hatte auf ihrer Mitgliederversammlung ihre Vertreterin in diesem Verein zu wählen. Sie wählte nicht ihre bisherige Vertreterin, sondern deren Mitbewerberin Petra Maack.

Der Kreisvorsitzende: „Ich habe Verständnis dafür, dass Frau Lietzke vom Ergebnis dieser Wahl enttäuscht, vielleicht auch verletzt war. Aber wer sich einer demokratischen Wahl stellt, muß immer auch mit der Möglichkeit einer Abstimmungsniederlage rechnen. Die Auswechslung von Amts- oder Mandatsträgern ist ein urdemokratischer Vorgang, und es ist bedauerlich, dass ein so langjähriges Parteimitglied wie Helga LIetzke damit offenbar nicht umgehen kann, sondern eine Abstimmungsniederlage gleich zum Anlaß nimmt, die Partei, der sie so lange angehörte, zu verlassen.“

Kein Verständnis hat der CDU-Kreisvorsitzende hingegen für die im weiteren von Frau Lietzke gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Sprachlosigkeit oder gar Ängstlichkeit, denn der Kreisvorsitzende war während des fraglichen Tagesordnungspunktes noch nicht einmal im Raum, sondern zählte mit anderen Stimmzählern in einem Nebenraum eine vorangegangene Delegiertenwahl aus.

Krause hierzu: „Es ist schon fast böswillig, einem gar nicht Anwesenden vorzuwerfen, sich vor einer Abstimmung nicht zu Wort gemeldet zu haben. Bei allem Verständnis für die Enttäuschung Frau Lietzkes geht diese in ihrer Kritik einfach zu weit.“

Das gilt unbeschadet davon, dass der Kreisvorsitzende sich auch in der Rückschau nicht berufen sieht, sich vor einer Abstimmung für die eine oder gegen eine andere Kandidatin auszusprechen. Die Fairness gebiete hier eine Neutralität des Kreisvorsitzenden und es sei schade, dass Frau Lietzke das nicht einsehen könne oder wolle."






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