Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

FUL macht Grünstrand zum Schwerpunkt

13. Februar 2012 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Freien Unabhängigen Lübecker übermittelte folgenden Beitrag: "Die Freien Unabhängigen Lübecker wollen den Kampf gegen die Grünstrandbebauung zu einem ihrer Schwerpunkte machen. Bürgerschaftsfraktion und Wählergemeinschaft wollen mit kreativen Aktionen gegen die Bebauungspläne protestieren. Die FUL ist sich sicher, dass die übergroße Mehrheit der Travemünder gegen die Bebauung stimmen wird. Der Vorsitzende der FUL, Andreas Truskawa (FUL), erklärt hierzu: „Die FUL hat in den vergangenen Monaten mehrfach in Travemünde Präsenz gezeigt. Wir haben mit vielen Travemünderinnen und Travemündern gesprochen. Nahezu alle unsere Gesprächspartner, mit denen wir an unseren Infoständen diskutierten, lehnen die Bebauung des Grünstrandes ab. Viele Mitbürger aus Travemünde haben wegen dieses Themas Parteien und Wählergemeinschaften gewählt, die sich gegen eine Bebauung positioniert haben. Diese Gruppierungen haben nun ihre Wahlversprechen gebrochen und doch die Bebauung beschlossen. Ein Vorgang, der der Kommunalpolitik als solches großen Schaden zufügt, denn die Menschen wurden schlicht belogen.

Wir haben jetzt eine verwirrende Lage. Die CDU hat vor 2008 eine Vollbebauung des Grünstrandes beschlossen. Die von der SPD geführte Rathauskooperation hat dies nach der Kommunalwahl wieder gestoppt, nun aber eine Teilbebauung beschlossen, was auch die Fraktionen FDP und BfL mittragen. Trotz der sehr bunten aktuellen Bürgerschaft finden sich also unter den sieben Fraktionen sechs Bebauungsbefürworter. Einzig die FUL steht klar für einen Erhalt des Grünstrandes.

Es ist mir unbegreiflich, wie es sein kann, dass in der Bürgerschaft eine überwältigende Mehrheit der Mitglieder einen Bebauungsplan beschließen will, von dem jeder weiß, dass ihn die Mehrheit der Bevölkerung nicht will. Die Taktierereien mit einer Bürgerbeteiligung, die kein bindendes Votum abgeben kann, sind der Bürgerschaft unwürdig und sollen die Menschen doch nur in die Irre führen. Wer gegen die Grünstrandbebauung ist, soll auch in der Bürgerschaft gegen die Bebauung stimmen, alles andere ist unglaubwürdig.

Die FUL wird trotz der schwierigen Ausgangslage den Kampf gegen die Einheitsfront der Grünstrandbebauer aufnehmen und ist sich sicher, dass kreative Proteste die Pläne aufhalten können. Vor kurzem haben wir mit den länderübergreifenden und erfolgreichen Aktionen gegen die Asbesttransporte gute Erfahrungen gemacht und uns durchgesetzt. Mit Hilfe vieler Travemünderinnen und Travemünder wird uns das auch dieses Mal gelingen.“


www.die-ful.de

Impressum