Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

Kubicki mit 94 Prozent der Stimmen FDP-Spitzenkandidat in SH

22. Januar 2012 (Neumünster/HL-Red-RB) Wolfgang Kubicki wird die FDP Schleswig-Holstein als Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 6. Mai 2012 führen. Mit 188 von 199 Stimmen wurde der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion bei der Landesvertreterversammlung in Neumünster auf Platz eins der liberalen Landesliste gewählt. Zehn Delegierte stimmten gegen den Kieler Rechtsanwalt, es gab eine Enthaltung.

Wolfgang Kubicki ging als unangefochtene Nummer eins ins Rennen, er hatte
keinen Gegenkandidaten. „Die schleswig-holsteinische FDP wird mit einem
guten personellen und inhaltlichen Angebot diejenigen Wählerinnen und
Wähler zurück gewinnen, die ihr in den Meinungsumfragen seit der Wahl 2009
abhanden gekommen sind“, sagte Kubicki.

In seiner Rede ging der Spitzenkandidat hart mit den politischen
Konkurrenten ins Gericht. „In der Vergangenheit haben Regierungen, gleich
welcher Couleur, Geld ausgegeben, was sie nicht hatten, um Leistungen zu
finanzieren, die sie sich nicht leisten konnten“, so Kubicki. Das habe die
schwarz-gelbe Regierung mit der Einführung der Schuldenbremse beendet. „Ein
Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, der immer noch äußert, wir geben
heute mehr Geld aus, damit wir künftig sparen, darf nicht die Verantwortung
für dieses Land erhalten.“

Wolfgang Kubicki: „Wir brauchen einen verstärkten Ausbau der Verkehrs- und
Kommunikationsinfrastruktur, und es gibt keine Maßnahme, die nicht
schnellstmöglich im Interesse unseres Landes umgesetzt werden sollte. Wer
dies vernachlässigt, verringert Wachstumsmöglichkeiten.“

„Am 6. Mai geht es nicht um Farbenspiele, um rot, durchgeknallt rot,
blass-grün, ocker-schwarz oder blau-gelb“, sagte Kubicki. „Es geht um die
Frage, wie und durch wen die Zukunft unseres Landes glaubwürdig im
Interesse der Menschen gestaltet werden kann.“

„Wir sind berechenbar, wir sind verlässlich, wir haben das eingelöst, was
wir vor der Wahl versprochen haben, und wir wünschen uns und arbeiten
daran, dass Schleswig-Holstein ein blühendes Land mit selbstbewussten
Menschen ist, das auf niemandes Hilfe angewiesen ist.“

Auf Listenplatz zwei wählten die 200 Delegierten den FDP-Landesvorsitzenden
und Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes
Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, mit 189 Ja-Stimmen (95 Prozent). Er
trat ebenfalls ohne Gegenkandidaten an.

Platz drei entschied in einer Kampfabstimmung die Vorsitzende des
FDP-Kreisverbandes Stormarn und Vize-Präsidentin des
Schleswig-Holsteinischen Landtages, Anita Klahn, mit 117 der Stimmen für
sich (58 Prozent). Die Parlamentarische Geschäftsführerin der
FDP-Landtagsfraktion und Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Segeberg,
Katharina Loedige, hatte ebenfalls kandidiert (76 Ja-Stimmen, 38 Prozent).

Sie trat erneut auf Platz vier und damit gegen den Bildungsminister des
Landes Schleswig-Holstein, Dr. Ekkehard Klug, an. Ebenso wie die
FDP-Landtagsabgeordnete Ingrid Brand-Hückstädt. Gewählt wurde Dr. Ekkehard
Klug mit 120 Ja-Stimmen (60 Prozent).

Platz fünf der Liste entschied der Kandidat der Jungen Liberalen, der
Landtagsabgeordnete Christopher Vogt, mit 171 Ja-Stimmen (86 Prozent) für
sich. Auf Platz sechs wurde Oliver Kumbartzky gewählt mit 173 (90 Prozent)
der Stimmen. Beide hatten keine Gegenkandidaten.

Der Parteitag der FDP Schleswig-Holstein wird am Sonntag mit einem
Leitantrag zum Thema „Die Energiewende anpacken – Schleswig-Holsteins
Chance nutzen“ und einer ausführlichen inhaltlichen Beratung fortgesetzt.

Die weiteren Ergebnisse der Wahlen sind auf www.fdp-sh.de


Quelle inkl. Foto:
FDP Landesverband Schleswig-Holstein

Impressum