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Agentur für Arbeit Lübeck

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Lübecker DGB-Chef fordert deutliche Einkommenszuwächse

17. Januar 2012 (HL-Red-RB) In Schleswig-Holstein wird in diesem Jahr für die Gewerkschaftsmitglieder in mehreren Branchen über höhere Gehälter verhandelt. Der Geschäftsführer der DGB Region Schleswig-Holstein Südost, Andreas Sankewitz (Foto), kündigt harte Tarifverhandlungen an. „Wir fordern eine deutliche Steigerung der Realeinkommen in der Tarifrunde 2012“ sagt Sankewitz. Als Grund führt der Lübecker DGB-Chef die guten Zuwächse der Unternehmensgewinne im zurückliegenden Jahr an.
„Die Wirtschaft ist auch im Norden 2011 gut durch die Wirtschafts- und Eurokrise gekommen. „An diesem Erfolg müssen nun die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angemessen beteiligt werden“, sagt Sankewitz. Nur so könne auch der private Konsum als wichtiges Standbein der Volkswirtschaft angekurbelt werden.
In den zurückliegenden Jahren hätten die Beschäftigten sinkende Realeinkommen und zum Teil sogar Einkommensverluste hinnehmen müssen. „Das Gleichgewicht darf nicht noch weiter aus den Fugen geraten. Der Unmut der Kolleginnen und Kollegen wächst. Und damit ihre Kampfbereitschaft“, sagt Sankewitz.

Die Tarifrunde 2012 in Schleswig-Holstein

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH): Die Verhandlungen über höhere Gehälter beginnen im Februar.

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE):
Die Tarifkonferenz für den Bezirk Chemie findet am 8. Februar in Brunsbüttel statt.

Öffentlicher Dienst:
Ab März wird für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes verhandelt.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will die Forderung im Februar beschließen.

IG Metall: In der Metall- und Elektroindustrie legt die Gewerkschaft IG Metall ihre Forderungen am 23. Februar vor. Mitte März werden die Tarifverhandlungen beginnen.

Die DGB-Region Schleswig-Holstein Südost ist für die Koordination gewerkschaftlicher Aktivitäten in der Hansestadt Lübeck und den Landkreisen Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Pinneberg, Segeberg, und Stormarn mit insgesamt gut 100 000 Gewerkschaftsmitgliedern verantwortlich.

Quelle inkl. Foto:
DGB Region Schleswig-Holstein Südost
sh-suedost.dgb.de






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