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SPD T'Strand-Niendorf: "Was ist an RWE so sexy?"

30. Dezember 2011 (Timmendorfer-Strand-Niendorf/HL-Red-RB) Die SPD-Timmendorfer Strand-Niendorf übermittelte folgende(n) Pressemitteilung/Leserbrief zu einem Beitrag in einer regionalen Tageszeitung. Wegen des sich auch auf ein Unternehmen in der Hanesstadt auswirkenden "Hintergrundes" wird dieser Beitrag auch hier vorgestellt: "WAS IST AN RWE SO SEXY? In einer Pressemitteilung vom 23.12.11 in den LN weist der Chef der Stadtwerke Lübeck Netz GmbH, Marcus Böske,  auf erhebliche Investitionen in das Netz in Höhe von 72,1 Millionen bis 2016 hin. Mit 143 000 Stromkunden ist die Lübeck Netz GmbH der drittgrößte Netzbetreiber im Land. Die Umweltgemeinde Ratekau, und möglicherweise demnächst auch Bad Schwartau, hat sich zu einer Zusammenarbeit mit den Stadtwerken "Vor Ort" mit kurzen Wegen entschieden. Mit Verwunderung wird die Entscheidung der Gemeinde Timmendorfer Strand - Niendorf gegen eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken zur Kenntnis genommen.
RWE wird für die nächsten Jahrzehnte über das Timmendorfer Stromnetz wachen, obwohl, so die Pressemitteilung, das Angebot aus Lübeck 360.000,-- Eur pro Jahr günstiger (!) ist. Über eine Vertragslaufzeit von 20 Jahren wäre dies, bei heutigen Tarifen, insgesamt ein Kaufkraftverlust für Bürger und Wirtschaft von 7,2 Millionen Eur. Ein weiterer wichtiger Punkt wäre die von Verbraucherverbänden gewünschte Rekommunalisierung der Daseinsvorsorge für die Bürger statt übermächtiger Energiekonzerne,  auch aus Wettbewerbsgründen. Leider wurde in Timmendorfer Strand-Niendorf, fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, diese Chance vertan. Jetzt soll in einem Einladungsschreiben der Gemeinde an Politik und Presse die Unterzeichnung des Wegenutzungsvertrages mit RWE als "wichtiger Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes" mit einem bunten Programm für Bürgerinnen und Bürger gefeiert werden. Angesichts dieser für uns nicht nachvollziehbaren Entscheidung der Mehrheitsfraktionen leider überhaupt kein Anlass für eine Party.

Autoren: Astrid Steeger-Schwiderski und Peter Ninnemann."



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