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Agentur für Arbeit Lübeck

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Dezembertagung der Vollversammlung der HWK Lübeck

06. Dezember 2011 (HL-Red-RB) Die Wirtschaftsmacht von nebenan blickt optimistisch auf 2012. Dies ist die wichtigste Botschaft der Dezembertagung der Vollversammlung der Handwerkskammer Lübeck. Die gute Nachricht für die Mitgliedsbetriebe: Die Beiträge bleiben auch in Zukunft stabil. Mit Blick auf die Wirtschaftsaussichten des Handwerks konnte der Vizepräsident der Handwerkskammer Lübeck Günther Stapelfeldt, der den erkrankten Kammerpräsidenten Horst Kruse vertrat, nur Positives berichten: „Dem Handwerk geht es gut, wenn der private Konsum und damit der Binnenmarkt gut aufgestellt ist. Derzeit haben die Handwerksbetriebe gut zu tun“. Als Gründe nannte Stapelfeldt die Entscheidung vieler Bürgerinnen und Bürger angesichts der Schuldenkrise lieber „in bleibende Werte“, wie den Komfort oder die Energiebilanz des Hauses“, zu investieren“. „Man gönnt sich gutes Aussehen oder hochwertige Produkte – nicht aus dem Baumarkt, sondern vom Handwerksbetrieb“, so Stapelfeldt weiter. Entsprechend optimistisch blicke das Handwerk auch auf 2012, wenn gleich es natürlich „einige unbekannte“, wie die Dauer und Strenge des kommenden Winters oder die Entwicklung der Euroschuldenkrise, gäbe.

Weiteres Thema im Bericht des Vizepräsidenten war die diesjährige Handwerkszählung. Auch hier sind die Ergebnisse erfreulich: „Mit 30.000 Betrieben, 150.000 Beschäftigten und 15 Mrd. Euro Umsatz bleibt das Handwerk das Rückgrat der schleswig-holsteinischen Wirtschaft“, sagte Stapelfeldt.

Dirk Palige, Geschäftsführer beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gab der Vollversammlung im Anschluss einen Überblick über die aktuellen handwerkspolitischen Themen auf Bundesebene. Nach Ansicht Paliges sei das Thema der Fachkräftesicherung eine der zentralen Herausforderungen in den kommenden Jahren. Vor dem Hintergrund des Anfang 2012 in Kraft tretenden Anerkennungsgesetzes zeigte sich Palige zuversichtlich, dass das Handwerk mit seinen Organisationen gut aufgestellt sei.

Positives Zwischenfazit zur Imagekampagne

Viel Lob gab es von den Mitgliedern der Vollversammlung auch für die seit nunmehr zwei Jahren laufende bundesweite Imagekampagne des Deutschen Handwerks. Auf sympathische Art und Weise zeigt die Kampagne, welche Bedeutung das Handwerk für Deutschland und den Alltag des einzelnen hat. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass insbesondere Jugendliche die Kampagne mögen und das Handwerk als „bedeutsam“ wahrnehmen. Auch in der Gesamtbevölkerung kommen die Botschaften der Kampagne an: Immerhin 15% aller Befragten kennen die Imagekampagne. „Ein hervorragender Wert“, betonte Vizepräsident Stapelfeldt, der die Handwerksbetriebe aufforderte, die Kampagne noch stärker als „ihre eigene“ zu sehen: „Für 2012 gilt es die Kraft der Begeisterten zu nutzen und unseren Handwerksbetrieben die Vorteile und Potentiale der Kampagne noch besser zu vermitteln“.

Quelle:
Handwerkskammer Lübeck

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