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GES 2011: Wie man den Arabischen Frühling unterstützen kann

19. Oktober 2011 (HL-Red-RB) Wie man den Arabischen Frühling unterstützen kann – Ergebnisse des GES 2011 werden Bundesaußenminister Westerwelle präsentiert: Es ist noch keine zwei Wochen her, dass das 4. Global Economic Symposium (GES) 2011 in Kiel zu Ende gegangen ist. Aber schon landen die ersten Ergebnisse auf den Schreibtischen der Politik. Der Umbruch in den Staaten Nordafrikas – der Arabische Frühling – ist eine Herausforderung, die keinen Aufschub duldet. Ist die Transformation doch noch keineswegs gesichert und findet sozusagen vor Europas Haustür statt.

Auf dem 4. GES in Kiel haben sich am 6. Oktober renommierte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen des GES-Roundtables „Aiding the Emerging States of Northern Africa“ mit der Frage beschäftigt, wie man den Staaten des Arabischen Frühlings schnell und effektiv helfen kann. Der Sitzungsleiter dieses Roundtables, Dirk Ahlers, Aufsichtsratsvorsitzender der FRoSTA AG, hat anschließend ein Ergebnisprotokoll erstellt, das um Lösungs- und Implementierungsvorschläge aus den vergangenen Symposien erweitert wurde. Diesen GES Brief 2011 stellt Ahlers heute Bundesaußenminister Guido Westerwelle vor.

Die präsentierten Lösungsvorschläge zeigen auf, dass den Staaten des Arabischen Frühlings auf vielfältige Weise geholfen werden kann. So könnten Handelsschranken abgebaut werden, vor allem für Agrar- und Fischereiprodukte. Die Visa-Vergabe, insbesondere an Studenten, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter, könnte erleichtert werden. Als Fernziel böte sich hier eine kontrollierte Immigrationspolitik an. Unternehmerische Aktivitäten könnten durch verlässliche und leichtere Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden.

Generell sollte Hilfe bei der Entwicklung verlässlicher Rahmenbedingungen für Investitionen vor Ort geleistet werden – dann könnte die Region von ihren Potentialen bei Solar- und Windenergie profitieren. Dabei würden auch Investitionen in den Ausbau und Anschluss der Energienetze helfen. Natürlich ist auch die Bildungsinfrastruktur in den Ländern ein wirkungsvoller Ansatzpunkt – nicht zuletzt wegen des hohen Anteils junger Menschen an der Gesamtbevölkerung. Schließlich muss sich Europa Gedanken machen, wie es den Staaten des Arabischen Frühlings eine Annäherung an die Europäische Union ermöglicht.

Der GES Brief 2011 „Aiding the Emerging States of Northern Africa“ ist auf der GES-Homepage verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Organisiert wurde das Global Economic Symposium (GES) 2011 vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) und der Bertelsmann Stiftung, in Kooperation mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

Weitere Informationen zu den Sprechern und Themen des GES finden Sie auf der Homepage unter www.global-economic-symposium.org.


Quelle:
global-economic-symposium
Senior Manager Content and Communities
willi-scholz@global-economic-symposium.org

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