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Agentur für Arbeit Lübeck

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DIE LINKE HL zu "Ryanair-Suventionierung" - hier als Gäste-Info

17. Oktober 2011 (HL-Red-RB) Meinung: Lübeck-TeaTime hat sich zur Aufgabe gemacht, politischen Parteien Lübecks ein auch kritisches Forum zu geben, solange sich diese auf der Grundlage demokratischer Grundsätze und Sachlichkeit bewegen. Ob nachfolgender von der Lübecker Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE dem entspricht, sei dahingestellt. Allerdings geht Lübeck-TeaTime davon aus, dass die so kritisierten politischen Parteien auf die Darlegungen der LINKEN eingehen werden. Von daher sollte der Original-Wortlaut der Pressemeldung von DIE LINKE HL bereits zuvor bekannt sein. Nur aus diesem Grund also und mit großer Distanz hier der "Abdruck" und in absolut ausschließlicher Verantwortung von DIE LINKE Lübeck:
"Jens Schulz: Lübecker Bevölkerung nach Strich und Faden belogen!
Der Bürgermeisterkandidat der Linken, Jens Schulz, fordert Bedingungslose Aufklärung zu den Unregelmäßigkeiten der alten Geschäftsführung des Flughafens Blankensee. Nun müssen Ross und Reiter genannt werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
„Die Bürgerinnen und Bürger wurden von der alten Geschäftsführung nach Strich und Faden belogen. Das Bürgerbegehren wurde schlichtweg manipuliert, indem den Lübeckerinnen und Lübecker vorgegaukelt wurde, dass Ryanair gewillt ist in neue Verbindungen zu investieren. Dabei hat die alte Geschäftsführung die beiden Verbindungen, die kurz vor dem Bürgerentscheid neu eingerichtet wurden, quasi teuer eingekauft“, sagt Jens Schulz.

Nach einem Bericht einer Arbeitsgruppe des Aufsichtsrates des Lübecker Flughafens, soll der irische Billigfluganbieter jahrelang Zuschüsse von der Hansestadt kassiert haben. Besonders hohe Vergünstigung sollen kurz vor den Bürgerentscheids geflossen sein.

„Es ist unerträglich, wie hier für einen Flughafen öffentliche Gelder als verdeckte Subventionen an Ryanair verbrannt wurden. In einer moralischen Verantwortung stehen hier auch die Flughafenbefürworter des bürgerlichen Lagers: CDU, FDP und BfL und die Vertreter des Lübecker Handels und der Industrie (IHK), die trotz allen Warnungen und Hinweisen, die Lübecker Bevölkerung für das Bürgerbegehren zum Erhalt des Flughafens, hinters Licht geführt haben“, sagt Jens Schulz."

Lübeck-TeaTime hat außerdem dieses Schreiben an DIE LINKE Lübeck in diesem Zusammenhang gesandt:
"Sehr geehrter Herr Martens,
es ist ein Anliegen von Lübeck-TeaTime, Dinge kritisch aufzugreifen und eigene Meinung zu beziehen. Und hier auch nach "außen" ein entsprechendes Forum zu bieten.
Allerdings sind demokratische Grundregeln ebenso zu beachten, wie Sachlichkeit und keinesfalls "unter die Gürtellinie" zu gehen.
Mit Ihrem vorliegenden Beitrag habe ich fast ein Problem von daher. Aber im Interesse einer zu erwartenden Diskussion um Ihre Vorwürfe halte ich es für umso wichtiger, dass die Gäste in Lübeck-TeaTime über den genauen Wortlaut Ihrer Pressemeldung informiert werden. Für Ihre Meldung sind allein Sie verantwortlich, wie ich es auch in meiner Meldung vorab bemerkt habe.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime"

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