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Forstministerin lobt Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt

28. September 2011 (Göttingen/HL-Red-RB) Forstministerin Dr. Juliane Rumpf (Foto ü/LReg) nennt Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt ein „Muster für sinnvolle Verwaltungskooperationen im norddeutschen Raum“: Forstministerin Dr. Juliane Rumpf hat die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NFV) in Göttingen als „Muster für sinnvolle Verwaltungskooperationen im norddeutschen Raum“ gewürdigt. Das sagte sie beim Festakt zum fünfjährigen Bestehen der Anstalt, der Schleswig-Holstein am 1. April 2011 beigetreten ist.

Schleswig-Holstein verfüge im Vergleich mit den Partnerländern zwar nur über 162.000 Hektar Wald und sei das waldärmste Bundesland. Jedoch „sind wir ein Land, wo noch Neuwaldbildung betrieben wird“, so die Ministerin. Außerdem werde der Landeswald seit 2008 durch die Landesforstanstalt besonders effizient bewirtschaftet.

Weiter betonte Juliane Rumpf, dass der Wald in Schleswig-Holstein, sei es Landes-, Privat-, Stiftungs- oder Kommunalwald, neben effizienten eigenen Strukturen eine laufende fachliche Betreuung und Beratung benötige. Das leiste die NFV, die vor allem für den Privatwald, also für die Hälfte der schleswig-holsteinischen Waldflächen, eine vorher bestehende Betreuungslücke geschlossen habe. „Die erzielten Synergien sind beispielhaft“, lobte die Ministerin.



Bereits 2006 hatten Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt die ehemalige Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt zu der gemeinsamen Einrichtung erweitert. Mit der Vorläuferorganisation war Schleswig-Holstein seit 1986 durch ein Verwaltungsabkommen verbunden. Die Bedeutung der NFV für das Land Schleswig-Holstein liegt insbesondere in der Fortführung der Messreihen an den ertragskundlichen Versuchsflächen in Schleswig-Holstein, von denen einige aus dem 19. Jahrhundert stammen und damals noch von der preußischen Forstlichen Versuchsanstalt angelegt worden waren. Zudem nimmt das nördlichste Bundesland über die NFV an allen Wald-Monitoringprogrammen teil mit Erkenntnisgewinnen insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel. Weitere Vorteile sind die Forstschutzberatung für alle Waldbesitzarten beim Auftreten von Forstschädlingen und die Einbindung des Landes in die praxisbezogene forstwissenschaftliche Forschung (zum Beispiel Naturwälder).

In Schleswig-Holstein existiert keine eigene forstlich ausgerichtete Forschungseinrichtung.

www.mlur.schleswig-holstein.de

Quelle:
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume


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