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Rostock–Gedser Fähren bald unter deutscher und dänischer Flagge

27. September 2011 (HL-Red-RB) Auf die Namen M/S Copenhagen und M/S Berlin tauft Scandlines die beiden neuen Fähren für die Route Rostock-Gedser, die 2012 in Dienst gestellt werden. Dem binationalen Charakter der Scandlines Group und der Route entsprechend wird die M/S Copenhagen unter dänischer Flagge und die M/S Berlin unter deutscher Flagge verkehren. Diese Entscheidung unterstreicht den strategischen Fokus auf zunehmende Verkehre im Korridor Berlin–Kopenhagen, welche den Weg zu künftigem Wachstum in beiden Ländern ebnen.

„Diese Entscheidung zeigt, wie tief Scandlines sowohl in Deutschland als auch in Dänemark verwurzelt ist”, erklärt Bengt Pihl, CEO von Scandlines. „Wir machen damit den nächsten Schritt im Rahmen unserer Strategie, Scandlines für Skandinavier und Deutsche zur bevorzugten Wahl für Reisen und Transporte auf der Ostsee zu machen.“

Die beiden neuen Fähren wurden 2010 bestellt, um zwei ältere und kleinere Schiffe zu ersetzen. Sie werden von der P+S WERFTEN GmbH in Stralsund gebaut und bieten eine Kapazität für 460 Pkw oder 90 Lkw. Die Passagier-Kapazität wächst von heute 1.000 auf 1.500. Gleichzeitig sind die Fähren aufgrund eines niedrigeren Treibstoffverbrauchs umweltfreundlicher als die bislang eingesetzten Schiffe.

Abgesehen von den beiden neuen Schiffen hat Scandlines beträchtliche Ressourcen in die Erweiterung des Geschäfts investiert. So eröffnete die Reederei am 31. Mai 2011 einen BorderShop im Hafen von Rostock. Die Verkaufsfläche misst 1.200 m² und ist Teil des Investitionsprogramms in die Route Rostock–Gedser.

Die kommende Indienststellung der beiden neuen Schiffe und die mögliche anderweitige Verwendung der zu ersetzenden Fähren bringen organisatorische Veränderungen mit sich. Das Scandlines-Management befindet sich in Gesprächen mit Betriebsrat und Gewerkschaften über Details der Übergangsphase. Nicht zuletzt aufgrund einer effizienteren Bemannung der neuen Schiffe ist die Freistellung von circa 100 Mitarbeitern zu erwarten.

„Mit unseren laufenden Investitionen in die Modernisierung von Flotte und Hafenbetrieb passt Scandlines sich ständig an ein anspruchsvolles und vom Wettbewerb geprägtes Marktumfeld an. Unser Ziel ist es, weiterhin ein führender Anbieter von Transportlösungen im Ostseeraum zu sein, und unsere Investition in diese Route spiegelt unseren Einsatz wider, Scandlines für die Zukunft zu wappnen”, so Bengt Pihl weiter.


Quelle:
www.scandlines.com .

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