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Agentur für Arbeit Lübeck

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Zum "Dr. Mildner-Rückzug": Durchbruch alter politischer Struktur

31. August 2011 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Bürger für Lübeck (BfL) übermittelte folgenden Beitrag: "Nicht nur die Fraktion, sondern die gesamte Wählergemeinschaft der BfL bedauern sehr, dass sich Herr Dr. Mildner aus der politischen Arbeit zurückziehen muss. Jedoch wird Herr Dr. Mildner den BfL selbstverständlich weiterhin für Fachfragen zur Verfügung stehen, wofür wir sehr dankbar sind.

Mit Schmunzeln stellen wir BfL fest, wie politische Parteien diesen Umstand ausschlachten wollen, Unterstellungen tätigen, sich Vorteile erhoffen und sogar schon von der Auflösung der BfL fabulieren. Wenn andere Gruppierungen sich dann noch als geistige Elite bezeichnen, wirkt es schon lächerlich.

Wir BfL werden jetzt umso mehr beweisen, dass unsere Politik nicht an Personen gebunden, sondern allein sachlich orientiert ist. Sicherlich unverständlich für die anderen Parteien, welche noch immer streng hierarchisch aufgebaut sind. Diese Parteien müssen lernen, ihre veralteten Strukturen zu durchbrechen und mehr Teamwork zuzulassen.

Der Vorteil unserer BfL ist es, dass wir keine Verpflichtungen aus Koalitionsvereinbarungen oder Vorgaben der Bundes- / Landespartei einhalten müssen, sondern jede Entscheidung allein sachbezogen getroffen wird. Vor jeder dieser Entscheidungen setzen wir uns mit der Bandbreite der Argumente auseinander. Unterschiedliche Interessenlagen werden bei uns BfL berücksichtigt. Eine Vorgehensweise, welche von einem Vertreter der Christlich-Demokratischen Union in den LN angeprangert wird. Unverständlich, denn ich werde mich als neuer Fraktionsvorsitzender immer dafür einsetzen, dass genau diese Entscheidungsfindung beibehalten wird.

Auch darf die Politik nicht allein an kurzfristigen publikumswirksamen Entscheidungen interessiert sein oder unverbindliche Resolutionen in der Bürgerschaft abgeben, sondern muss lernen, zukunftsorientiert zu arbeiten. Die Stärkung der Jugendarbeit, die kommunale Unterstützung des Bildungssystems und die Förderung des Wirtschaftsstandorts Lübeck müssen im Vordergrund stehen. Hierbei darf es keine Rolle spielen, welche Farbe das Parteibuch hat oder welche Person Vorsitzender ist. Die Zukunft von Lübeck hat Priorität.

Autor: Oliver Dedow."

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