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Bundespolitiker informieren sich über Grenze und Tourismus

29. August 2011 (HL-Red-RB) Die einstige innderdeutsche Grenze ist in Lübeck kaum präsent. Dabei könnte sie ein touristischer Magnet werden. Mitglieder des Tourismus-Ausschusses des Bundestages informierten sich am Montag in Lübeck über die Situation. Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD), die stellvertretende tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist, hat mit dem Vorsitzenden des Ausschusses Klaus Brähmig (CDU) und weiteren Abgeordneten des Ausschusses am Montag unter anderem das Lübecker Rathaus, den ehemaligen Grenzstreifen und das Grenzmuseum der Bundespolizei besucht.

"Anlässlich einer Reise entlang des „Grünen Bandes", des Naturstreifens der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, würdigt der Tourismusausschuss Lübecks besondere Geschichte und geographische Lage als einzige Großstadt direkt an der früheren Grenze", sagte Gabriele Hiller-Ohm. Zusammen mit Wirtschaftssenator Sven Schindler und Andrea Gastager, Geschäftführerin der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, empfing sie die Gäste am Morgen im Rathaus.

Es gab einige konkrete Ideen. So sollte das Museum der Bundespolizei, das unter anderem Hubschrauber und Grenzanlagen zeigt, in die Lübecker Museumslandschaft einzugliedern. Bemängelt wurde, dass in Schlutup kaum etwas an die ehemalige "Grenze" erinnert. Dazu kam allerdings der Hinweis, dass es auch dort ein bemerkenswertes "Grenzmuseum", wenn auch anderer Art als bei der Bundespolizei, gibt.


Themen waren auch die u. a. touristisch unterschiedlichen Landesförderungen Schleswig-Holstein im Vergleich zu Mecklenburg Vorpommern, wobei Letztere ohnehin aus unterschiedlichen Gründen nach wie Standortvorteile habe. Der Tourismus in Lübek hat aber auch andere Probleme: So müsse in Travemünde schon jetzt die Bettenzahl verdoppelt werden, berichtete Andrea Gastager. Auch dazu ein Hinweis, dass damit keine saisonale Verbesserung der Situation erreicht würde. Auch der Zweig der Zielgruppe "Geschäftsleute" - wie dargestellt - ändere daran nichts. Es müsse vielmehr die Attraktivität des Ostseebades gefördert werden. So könne es nicht sein, dass bei der Frage nach saisonunabhängigen Bademöglichkeiten beispielsweise auf das nahe Timmendorfer Strand verwiesen werde. Presseseitige Hinweise übrigens, die vor allem von den auswärtigen Gästen aufmerksam zur Kenntnis genommen wurden.







Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck: Die "touristische" Bereisung begann in Lübeck und wird bis über den Harz hinaus fortgesetzt.

Quelle: HL-live/red.

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