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Handwerkskammer mit neuen Räumen und mehr Service

27. August 2011 (HL-Red-RB) Nach gut zehnmonatiger Bauzeit sind die Arbeiten zur Umgestaltung der Hauptverwaltung der Handwerkskammer Lübeck abgeschlossen. Um Besuchern, Kunden und den Handwerksbetrieben, insbesondere den Existenzgründern einen noch besseren Service bieten zu können, wurden das gesamte Erdgeschoss sowie Teile des Untergeschosses aufwendig umgebaut und auf einen modernen, kundenfreundlichen Stand gebracht.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir auch in der Gestaltung unserer Räumlichkeiten unseren Anspruch nach besonderer Kundenfreundlichkeit verwirklichen müssen. Mit dem Umbau wollten wir unseren Kunden, den Handwerkerinnen und Handwerkern, in unserem neuen Starter-Center, die Möglichkeit eröffnen, an einem Ort alle Formalitäten zu erledigen", sagte Günther Stapelfeldt, Vizepräsident der Handwerkskammer Lübeck, anlässlich der offiziellen Feierstunde zur Eröffnung.
Um Existenzgründern den Start in die Selbständigkeit zu erleichtern und ihnen den Behördendschungel zu ersparen, bietet die Handwerkskammer Lübeck ab sofort einen neuen Service an: Das sogenannte Starter-Center.
Wer einen Handwerksbetrieb gründen möchte, kann künftig im Starter-Center alle Gründungsformalitäten in einem Schritt erledigen. Ermöglicht wird das durch ein digitales Formularcenter. Dort können alle notwendigen Formulare individuell am Computer zusammengestellt werden. "Wir nehmen damit den Gründern viele Wege ab", erklärte Hauptgeschäftsführer Andreas Katschke. Ziel dieses Dienstleistungsangebotes für Existenzgründer ist es, so unbürokratisch wie möglich die Anmeldeformalitäten für ein neu gegründetes Unternehmen durchzuführen. Selbstverständlich helfen die Mitarbeiterinnen der Abteilung Handwerksrolle beim Ausfüllen der Formulare und leiten Sie an die zuständigen Stellen weiter. "Dadurch sparen die Gründer viel Zeit und können sich ganz auf ihr Existenzgründungsvorhaben konzentrieren", sagte Katschke.

Ebenfalls neu gestaltet wurde der Empfangsbereich mit den dazugehörigen Abteilungen wie die Telefonzentrale, Poststelle oder Registratur. "Durch die neu gewonnenen Besprechungsräume sowie eine vollständige Modernisierung unserer Küche im Untergeschoss und neuer sanitärer Anlagen können wir den gesamten Bereich in Zukunft flexibler nutzen", freute sich Katschke. Die Kosten des Umbaus belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro und wurden auf Beschluss des Vorstands und der Vollversammlung der Handwerkskammer Lübeck aus den dafür vorhandenen Haushaltsrücklagen bezahlt.

Bürgermeister Bernd Saxe bezeichnete in seinem Grußwort das neugestaltete "Hauptquartier" der Handwerkskammer als "in Stein, Beton, Holz und Farbe" ansprechend umgesetzt - ein Gewinn im Erscheinungsbild nicht nur für das Haus selbst, sondern für die ganze Stadt. "Nicht herausgeputzt, das hat es nicht nötig", so Bernd Saxe. "Das hat es nicht nötig. Sondern entscheidend im Innern, in Modernisierung und Aufgabenverwaltung zu investieren, sich damit zu weiter und direkt zu öffnen, um vor allem einen auch schnelleren und damit noch kundenfreundlicheren wie umfassenden Service bieten zu können!" Von den Architekten hervorragend umgesetzt, das den Geist des Kammer dementsprechend widerspiegelt.

Lob und Dank gab es am Ende auch für alle Handwerksbetriebe, die am Umbau beteiligt waren: "Der Umbau ist ein besonderes Beispiel für die hohe Leistungsfähigkeit und die Liebe zum Detail, die die Handwerksbetriebe in unserem Kammerbezirk auszeichnen", so Vizepräsident Stapelfeldt.

Architekt Christian Bielke, der den Umbauablauf skizzierte, begleitete sich dabei mit dem Öffnen einer Matrjoschka-Puppe, deren letzte nun die Übergabe sein. Mit seinem Kollegen Rainer Struve vollzog er diese mit der "Schlüsselübergabe" an Kammervize Günther Stapelfeldt und den Abteilungsleiter Haus und Hof Ulf Spohn, wobei Letzterer für dessen Flexibilität besonders gelobt wurde. Immerhin war beispielsweise ein Rohrbruch kurz vor Ende der Arbeiten noch zu überwinden, der jedoch - wie alle "Unebenheiten im Ablauf" gemeinsam gemeistert.

Quelle:
HWK Lübeck/red.

Lübeck-TeaTime - Bilderbogen (Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck)









































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