Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

BfL zur Flughafenentwicklung: Plan B in der Tasche haben!

28. Januar 2009 (Lübeck). Die BfL haben die Überlegungen des Flughafeninvestors Infratil über einen möglichen Ausstieg mit Enttäuschung zur Kenntnis genommen. Dieses Hin und Her zum Thema Flughafen besorgt die Bürger für Lübeck (BfL). Es steht zu befürchten, dass erst über die weitere Zukunft des Flughafens Lübeck nachgedacht wird, „wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“. Daher werden die BfL in der nächsten Sitzung der Bürgerschaft mit einem Antrag auch den Bürgermeister bitten, Alternativen zum präferierten „Plan A“ – wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens durch einen leistungsfähigen Investor - schon vor einem endgültigen Scheitern des Flughafens Lübeck „in der Tasche“ zu haben. Der „Plan B“ – es gibt keinen Investor und auch das Land hilft nicht - muss somit sofort anwendbar sein, falls sich eine Fortführung des Betriebes der

FLG nicht mehr als Option realisieren lässt. Nach wie vor stehen die BfL
dazu, dass durch einen florierenden Flughafen die Wirtschaftskraft der
Stadt gesteigert werden kann. Alternativszenarien müssen aber sein und
insbesondere Kosten-Nutzen-Abwägungen beinhalten. Fragen wären hierbei
z.B.: Welche Kosten und Lasten wären mit einem sofortigen oder einem
Ausstieg Infratils im Oktober 2009 für die Stadt Lübeck verbunden, wenn sie
als Betreiber fungieren müsste? Welche Kosten wären mit einer Umwandlung
des Flughafens in einen Gewerbepark verbunden? Welche potentiellen
Einnahmen sind je nach neuer Nutzungsmöglichkeit zu erwarten? Welche
fielen weg? Politisches Handeln darf wirtschaftlich verantwortliches Denken
für Lübeck nicht ersetzen. Dafür stehen wir „Bürger für Lübeck“ ein.

Quelle: Bürger für Lübeck/Lars Ulrich.




Impressum