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L'vorsitzender der CDU v.Boetticher scheitert an "Lolita-Affäre"

15. August 2011 (HL-Red-RB) Die CDU Schleswig-Holstein hat auf den gestrigen Rücktritt ihres Landesvorsitzenden aus dessen zwischenzeitlich allseits bekannten Gründen - einer Affäre mit einer Minderjährigen - folgende Pressemitteilung herausgegeben: "Im Anschluss an die Sitzung des geschäftsführenden CDU-Landesvorstandes erklärte die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Angelika Volquartz: "Der geschäftsführende Landesvorstand der CDU Schleswig-Holstein nimmt die Entscheidung ihres Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2012 mit Respekt zur Kenntnis.

Tatsache ist, dass die Liebesbeziehung von Christian von Boetticher mit einer damals 16-Jährigen unstrittig rechtlich zulässig gewesen ist. Christian von Boetticher hat aber deutlich gemacht, dass er die moralische Komponente falsch eingeschätzt hat. Dafür hat er sich öffentlich entschuldigt und daraus mit seinem heutigen Rücktritt vom Amt des Landesvorsitzenden und dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur die Konsequenzen gezogen. Diese Konsequenzen dienen seinerseits vor allem dem Schutz seiner Privatsphäre. Wir bitten ausdrücklich, diese Privatsphäre aller beteiligten Personen jetzt auch zu schützen und zu respektieren.

Davon bleibt die politische Leistung von Christian von Boetticher unberührt. Für den geschäftsführenden CDU-Landesvorstand ist sein politisches Talent unstrittig: Schon als junger Europaabgeordneter verbanden sich große Hoffnungen mit ihm. Seine Leistungen als Umwelt- und Landwirtschaftsminister sind hoch anerkannt und bleiben es. Sein Amt als Fraktionsvorsitzender hat er gerade im vergangenen Jahr im Zuge der schwierigen Entscheidungen zur Haushaltskonsolidierung mit hohem Engagement für unser Land wahrgenommen. Deshalb bedauert der geschäftsführende Landesvorstand die aktuelle Entwicklung zutiefst.

Über die weiteren Schritte wird der erweiterte Landesvorstand in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 16. August, entscheiden."

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