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Agentur für Arbeit Lübeck

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BfL: Erhalt der Lichtschächte des Germanistenkellers

09. August 2011 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck – BfL übermittelte folgenden Beitrag: "Ein völlig unsensibler Bausenator möchte die Lichtschächte des Germanistenkellers einfach zuschütten. Schächte aus dem 13. Jahrhundert. Vor den Arkaden des historischen Rathauses zu Lübeck. Dort wo täglich tausende Touristen vorbeigehen. Touristen, die wegen der historischen Altstadt nach Lübeck kommen. In eine Stadt des Weltkulturerbes. Und dieser Bausenator geht damit um als wären das ein paar nichts sagende Steine - unbedeutende und alte Schächte. Wir sehen das ein wenig anders: das sind nicht irgendwelche Schächte, das ist Lübecks Vergangenheit, Lübecks Weltkultur.




Foto (© Reinhard Bartsch, Lübeck): Geht nun gewissen Kreisen doch noch "ein Licht" auf?


Solch ein Umgang ist unverantwortlich und Lübecks unwürdig. Es muss doch möglich sein, bei einem Projekt von vielen Mio. €, eine Reserve zu haben, um solche Funde zu schützen und so der Nachwelt zu erhalten. Andere Städte machen es vor. Z.B. wurde in Wien im Zusammenhang mit dem U-Bahnbau eine alte Kapelle unter dem Stephansdom entdeckt. Die U-Bahn-Pläne wurden geändert. Heute ist in der U-Bahnstation durch eine Glaswand diese historische Kapelle zu bestaunen. Ein „kleines Museum“ welches Touristen anzieht. Aber auch in Lübeck ist es möglich: z.B. kann man im Rathausflur über einen Glasfußboden Historisches entdecken. Wir rufen Frau Senatorin Borns auf, sich durchzusetzen und den Bausenator aufzufordern, Gelder bereitzustellen um diese historischen Schächte für die Nachwelt und Touristen sichtbar zu erhalten, aber gleichzeitig zu versuchen, Fremdmittel einzutreiben. Lediglich eine Fotodokumentation darüber zu erstellen, so wie es vom Bausenator unsensibel vorgeschlagen wurde, reicht in keinem Fall aus. Nicht an dieser zentralen Stelle der Lübecker Altstadt.

Autor: Bruno Böhm."

www.buerger-fuer-luebeck.de

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