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Agentur für Arbeit Lübeck

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Was bei den BfL so über das Sommerloch gedacht wird

07. August 2011 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Bürger für Lübeck übermittelte folgenden Beitrag: "Das politische Sommertheater – mal abgesehen von Liebesbrücke und Wurst-Maxe - bringt keinen richtigen Spaß, weil die Konkurrenten auf Urlaub sind und man teils vergeblich nach Ausrutschern der politischen Mitbewerber oder der Verwaltung suchen muss, um die eigenen und natürlich besseren Argumente unter die Bürger zu bringen. Dieses Sommerloch könnte ein jeder doch einmal nutzen, darüber nachzudenken, ob dieses ewige Politikgezänk Lübeck wirklich weiter bringt. Den Freizeitpolitikern jeglicher Zugehörigkeit sei erst einmal gedankt für den Einsatz und den Tausch von Freizeit gegen Engagement. Die Lübecker Bürger und Politiker waren sich beim Thema „Rettet die Uni Lübeck“ in einzigartiger Weise einig und haben gemeinsam etwas Großartiges erreicht. Priorität gilt derzeit der Sanierung des Lübecker Haushaltes bei allerdings unterschiedlichen Ansätzen der Fraktionen. Hohe Personalkosten der Verwaltung belasten den Haushalt. Es geht nicht um Entlassungen, sondern um Nichtbesetzung von Stellen nach Verabschiedung von Mitarbeitern in den Ruhestand. Durch Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planungen bestünde die Chance, die Arbeit anders zu verteilen bzw. zu organisieren. Ein Anreizsystem könnte etabliert werden, bei dem die Stadt und die erfolgreichen Mitarbeiter profitieren. „Geht nicht im öffentlichen Dienst“ lautet meist die monotone und phantasielose Antwort. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Vielleicht sollten sich nach den Ferien alle ausgeruhten Politiker zusammensetzen und ohne Streit das Thema zielorientiert in Angriff nehmen. Lübeck und die BfL werden es danken.

Autor: Sigurd Seiboth."

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