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Agentur für Arbeit Lübeck

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BfL zum Flughafen HL-Blankensee: Ausbau statt Rückbau

29. Juli 2011 (HL-Red-RB) Die Bürgerschaftsfraktion der Bürger für Lübeck (BfL) übermittelte folgenden Beitrag: "Eine moderne, intakte Infrastruktur war jahrzehntelang einer der Standortvorteile, denen die deutsche Wirtschaft ihren Erfolg verdankt. Heute sind mehr als 40 % aller Straßen „stark geschädigt“. Ihre Sanierung verläuft schwerfällig, denn große Löcher klaffen nicht nur in den Fahrbahnen, sondern auch in den kommunalen Haushalten. Wird nicht rechtzeitig saniert, potenzieren sich die Schäden. Dauerbaustellen verursachen ungezählte Staukilometer, somit hohe Kosten und belasten die Umwelt. Fazit: Infrastruktur kostet Geld.

Der Lübecker Flughafen ist fester Bestandteil der örtlichen Infrastruktur, sein Betrieb und Ausbau beinhalten Chancen und Vorteil zugleich, ist er doch der einzige leistungsfähige Verkehrsflughafen in Schleswig-Holstein und bietet der Hansestadt Lübeck und der gesamten Region einmalige Perspektiven im Hinblick auf den Standortvorteil für den Wirtschaftsraum Hamburg-Lübeck. In absehbarer Zeit wird Fuhlsbüttel an seine Kapazitätsgrenzen stoßen, deshalb müssen wir jetzt die Weichen stellen, um Blankensee für eine Funktion als dritte Start- und Landebahn neben Hamburg-Fuhlsbüttel in Norddeutschland zu profilieren. Somit begrüßen wir außerordentlich, dass mit der längst überfälligen Errichtung des höherwertigen Instrumenten-Landesystems der Betriebsstufe II (ILS CAT II) nun endlich begonnen und damit ein richtiger Akzent für eine zukunftsfähige Entwicklung des Lübecker Flughafens gesetzt wird. Die Flughafengegner – allen voran SPD-Kreischef Peter Thieß – fordern wir auf, das Mehrheitsvotum aus dem Bürgerentscheid nun endlich zu akzeptieren und sich einer gedeihlichen Entwicklung des Airports durch konstruierte Argumente, Falschmeldungen und Angstmacherei nicht länger entgegenzustellen. Investitionen in den Flughafen sind Investitionen in die Zukunft.

Die Forderung von Bürgermeister Saxe nach Abschaffung der Luftverkehrsabgabe unterstützen die BfL ausdrücklich. Diese unselige Steuer benachteiligt insbesondere die Regionalflughäfen am Standort Deutschland, hemmt die Entwicklung des Lübecker Flughafens und schadet somit der örtlichen Wirtschaft.

Autorin: Astrid Stadthaus-Panissié

www.bürger-für-lübeck.de"

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