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Agentur für Arbeit Lübeck

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Keine zusätzliche Dramatisierung bei den Senioreneinrichtungen

14. Juni 2011 (HL-Red-RB) Die Bürger für Lübeck (BfL) nehmen die Stellungnahme des Kollegen Wolfgang Drozella (FDP) zum Anlass sich in die Diskussion bzgl. der städtischen SeniorInneneinrichtungen erneut einzuschalten.
Drozellas Kritik an der Entwicklung in der Vergangenheit und den daraus folgenden schlechten Geschäftszahlen ist nicht neu. Diese hatten alle Fraktionen spätestens als der Wirtschaftsplan für 2011 vorgelegt wurde, mehr oder weniger intensiv geäußert, aber auch vorher waren die Fehlentwicklungen häufiger Thema im zuständigen Sozialausschuss. Ein geplantes Defizit von 754.900 EUR konnte nicht hingenommen werden – das Ziel eines kostendeckenden Betriebs musste wieder erreichbar gemacht werden. Daher hatte man sich relativ reibungslos auf ein Vorgehen zur Lösung des Problems geeinigt. Der zu Recht von Sozialsenator Sven Schindler (SPD) geforderte externe Sachverstand sollte in Form eines Unternehmensberaters eingeschaltet werden. Auf Grundlage der Ergebnisse aus diesem Verfahren sollen dann Maßnahmen beschlossen werden, welche die Zukunft der Einrichtungen sichern. Die Ergebnisse des Unternehmensberaters liegen nun vor, der Senator erarbeitet daraus unter Beteiligung der Personalvertreter gemäß Plan ein Maßnahmenpaket. Einzelne Veränderungen wurden und werden aber auch schon vorher umgesetzt. Die Bürger für Lübeck (BfL) hoffen mit allen Fraktionen, der Verwaltung und den Personalvertretern gemeinsam und besonnen vorgehen zu können. Zusätzliches Dramatisieren einer ausreichend dramatischen Lage bringt an dieser Stelle überhaupt nichts.
Die städtischen SeniorInneneinrichtungen sind als öffentliche Einrichtungen ein wichtiges Korrektiv und mit ihren guten Benotungen ein Maßstab für den gesamten Markt der Alten- und Pflegeheimen in der Region und daher auf jeden Fall erhaltenswert - packen wir's an!

Quelle/Autor: Gregor Voht, BfL-Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der BfL-Fraktion

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