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Hiller-Ohm holt HANSA-PARK zu Experten-Anhörung nach Berlin

13. Juni 2011 (HL-Red-RB) Der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages hat in einer öffentlichen Anhörung mit Sachverständigen über die Bedeutung und Zukunft der deutschen Freizeitparke diskutiert. Auf Initiative der Lübecker Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm (SPD) nahm der geschäftsführende Gesellschafter des HANSA-PARKs, Christoph Andreas Leicht, der auch Präses der IHK zu Lübeck und Präsident der IHK Schleswig-Holstein ist, als Experte teil.

„Der Hansa-Park ist ein touristischer Leuchtturm – weit über die Region hinaus“, erklärt Hiller-Ohm. „Er hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller deutschen Freizeitparks. Besonders positiv ist, dass der Hansa-Park barrierefreie Angebote schafft, um Attraktionen möglichst vielen Gästen auch mit Behinderungen zugänglich zu machen.“

Der nördlich von Lübeck gelegene Freizeitpark in Sierksdorf wurde bereits mehrfach vom Sozialverband Deutschland für das Engagement für Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Gerade bei der barrierefreien Gestaltung hätten die deutschen Freizeitparks insgesamt großen Nachholbedarf, machte der Vorsitzende der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (Natko), Dr. Rüdiger Leidner, deutlich. „Nötig sind Kriterien für die barrierefreie Nutzbarkeit von Freizeitparks, die alle Mobilitätseinschränkungen berücksichtigen“, fordert Hiller-Ohm.

Hansa-Park-Chef Leicht verwies hinsichtlich der Gewährleistung von Familienfreundlichkeit darauf, dass die aktuelle Diskussion um die Bewertung von Kinderlärm in die richtige Richtung gehe. „Ich freue mich, dass auf Initiative der SPD jetzt das Bundesimmissionsschutzgesetz geändert wurde. Zumindest Kinderlärm auf Spielplätzen muss nun akzeptiert werden. Eine weitergehende Ausdehnung im Gesetz, wie von der SPD gefordert, wurde von CDU/CSU und FDP leider abgelehnt“, so Hiller-Ohm.

Im Fokus der Anhörung stand auch die Umweltverträglichkeit der Freizeitparks. „Die Anbieter sind auf gute Bahnanbindungen angewiesen, mit denen viel CO2 und Flächenverbrauch für Parkplätze gespart werden kann“, so Hiller-Ohm. Eine gute Idee aus dem Allgäuer Skyline Park sei die Eigenstromversorgung mit einem Windrad. „Leider ist dies im Hansa-Park nicht möglich. Der Abstand zur Wohnbebauung ist dort zu gering“, erklärt Hiller-Ohm.

Einigkeit bestand in der Anhörung, dass Bedarf für eine fundierte Untersuchung der Branche hinsichtlich ihrer Wirtschaftskraft und Beschäftigungswirkung für die Regionen sowie Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit besteht. „Die SPD unterstützt die Forderung nach einer Grundlagenstudie. Damit können die positiven Effekte, die Freizeitparke haben, besser ausgeschöpft werden. Das hilft auch der touristischen Entwicklung der Region Lübeck und ganz Schleswig-Holsteins.“



Foto ü/u.a. Quelle: Gabriele Hiller-Ohm und Christoph Andreas Leicht im Saal des Tourismusausschusses des Bundestages


Quelle inkl. Foto:
Gabriele Hiller-Ohm, MdB | SPD-Bundestagsfraktion
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
Mitglied im Ausschuss für Tourismus
www.hiller-ohm.de


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