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Wirtschaft fordert Autobahnanschluss Norderstedt-Mitte

28. Mai 2011 (HL-Red-RB) Der Wirtschaftsbeirat Segeberg der IHK zu Lübeck hält an seiner Forderung zum Bau einer Anschlussstelle Norderstedt-Mitte an die Autobahn 7 fest. In der von IHK-Vicepräses Bernd Jorkisch geleiteten Sitzung betonten die Vertreter von Unternehmen die große Bedeutung einer weiteren Anbindung an das Fernstraßennetz für die regionale Wirtschaft und für die Entlastung der Bundestraßen 432 und 433 als Hauptverkehrsadern der Stadt. Bevor der Wirtschaftsbeirat einen erneuten Appell an die Stadt Norderstedt richtet, startet die IHK eine Umfrage unter den Unternehmen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Betriebe mehrheitlich unsere Forderung unterstützen“, sagte Jorkisch.

Er unterstrich noch einmal die Bedeutung der A 7 für die Region. „Die Wirtschaft ist auf diese starke Nord-Süd-Achse angewiesen“, betonte der Beirats-Vorsitzende. Das gelte besonders für Norderstedt, den „wirtschaftlichen Leuchtturm“ der Region, sagte er auf dem Gelände der Landesgartenschau (LGS) in Norderstedt. Er würdigte die Leistung der Stadt, die das LGS-Projekt mit großem Erfolg verwirklicht hat. Nach Angaben von Kai Jörg Evers, Geschäftsführer der Landesgartenschau Norderstedt 2011 gGmbH, hat die Stadt den größten Teil der Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufgebracht. Das Geld sei gut investiert, versicherte Evers, denn die LGS trage sich und die Zahl der Besucher liege bereits über den Prognosen.

Die LGS sei mehr als ein Event für Bürger und Stadt, es sei auch ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung, betonte Evers. „Wir haben die Straßen in diesem Gewerbegebiet saniert, und dieses Gelände werden wir später als Stadtpark nutzen. Die Freilichtbühne und eine geplante Wasserskianlage am See werden die Attraktivität dieses Quartiers erhöhen.“ Bei der Entscheidung über eine Ansiedlung an einem Wirtschaftsstandort würden immer mehr Unternehmen auch die Lebensqualität einbeziehen. Evers sei daher überzeugt, dass Norderstedt auch in Zukunft ein begehrter Standort bleiben wird.

Einen entscheidenden Schritt nach vorn habe auch der Nordostkreis gemacht, betonte Jorkisch. Mit der Einstellung von Markus Trettin als Wirtschaftsmentor des Zweckverbandes Mittelzentrum gewinne der Standort Bad Segeberg-Wahlstedt-Fahrenkrug-Schackendorf an Profil. Schon jetzt wären 13.000 Arbeitnehmer im Mittelzentrum beschäftigt. Durch die Entwicklung, Ausweisung und Vermarktung von Gewerbeflächen will Trettin die Ansiedlung weiterer Betriebe fördern. „Ich bin der zentrale Ansprechpartner für Unternehmen und kümmere mich um alle Anliegen“, sagte er vor dem Wirtschaftsbeirat.




Foto (IHK zu Lübeck): Wirtschaftsbeirat Bad Segeberg der IHK zu Lübeck


Quelle:
IHK zu Lübeck
www.ihk-schleswig-holstein.de






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