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„20 Trucks für Küstenroute A 20": Wirtschaft zeigt Flagge

23. Mai 2011 (HL-Red-RB) Aktion „20 Trucks für die Küstenroute A 20“ rollt an – Wirtschaft zeigt Flagge! Mit einem druckvollen Hornsignal gab Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de Jager kürzlich den Startschuss für 20 großformatig beklebte Lkws, die fortan auf Deutschlands Straßen mit dem Slogan „Küstenroute – verbindet mehr!“ für eine zügige Umsetzung der Küstenroute A 20 werben sollen. Das darauf antwortende Hupkonzert der eindrucksvoll in Reih und Glied geparkten Trucks auf dem Betriebsgelände der Anhalt Logistik GmbH & Co. KG in Rehm-Flehde-Bargen war denn auch als lautstarker Hinweis in Richtung Verkehrsministerium für einen zügigen Baufortschritt zu verstehen.




Foto (IHK SH): Mit einem druckvollen Hornsignal gab Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de Jager den Startschuss


Die Aktion „20 Trucks für die Küstenroute A 20“ wird getragen durch die IHK
Schleswig-Holstein sowie durch den Förderkreis Feste Unterelbequerung e. V.
und den Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e. V. Schirmherr der Aktion
ist der Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes
Schleswig-Holstein, Jost de Jager.

„Mit der Aktion und der Marke ‚Küstenroute – verbindet mehr’ wollen wir der
Politik und den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, dass die A 20 mit
fester Unterelbequerung als transeuropäische Magistrale gerade für
Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung ist und bleibt. Die
Küstenroute verbindet die Wirtschaftsräume Nord- und Osteuropas mit
Westeuropa und stärkt damit die regionalen Wirtschaftsstandorte entlang der
Ost- und Nordsee“, so die Veranstalter. Nach Auffassung der Wirtschaft
müsse deshalb, trotz knapper Haushaltsmittel und weiterer wichtiger
Infrastrukturprojekte, die zügige Realisierung der Küstenroute auf der
verkehrspolitischen Agenda bleiben.

Auf der Veranstaltung in Rehm-Flehde-Barge machte deshalb Jörg Wagner,
Vizepräsident der IHK zu Flensburg, noch einmal deutlich, dass
Schleswig-Holstein als Brückenland zwischen Skandinavien und Mittel- und
Westeuropa eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur benötige. Dazu gehöre
die Küstenroute A 20 mit fester Unterelbequerung als durchgehende
Magistrale von der polnischen bis an die niederländische Grenze. Wagner
betonte dabei insbesondere die wirtschaftliche und damit Arbeitsplatz
sichernde und schaffende Wirkung der Küstenroute: „Der transnationale
Verkehrskorridor der Küstenroute A 20 von Skandinavien nach Westeuropa
ermöglicht vielen Unternehmen, sich an den Schnittpunkten der Autobahn neue
Standorte zu suchen und so von den internationalen Verkehrsströmen zu
profitieren.“ Zugleich stellte Wagner kritisch fest: „Die Zügigkeit in der
Realisierung von bedeutenden Infrastrukturmaßnahmen in unserem Land hat
jedoch seit geraumer Zeit im gleichen Maße abgenommen wie die
Durchschnittsgeschwindigkeit auf unseren Autobahnen – hervorgerufen durch
die Zunahme kilometerlanger Staus.“

Als im Speditions- und Logistikgewerbe tätiger Unternehmer unterstrich
Thies Anhalt, Geschäftsführer der Firma Anhalt Logistik, die aus seiner
Sicht dringend notwendige Elbquerung westlich von Hamburg sowie die
Bedeutung der Küstenroute als Verkehrsträger. „Die Straße wird auch in
absehbarer Zukunft von entscheidender Bedeutung für den Warentransport
sein“, so Anhalt.

Auch das Bekenntnis des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers, Jost de
Jager, fiel eindeutig aus: „Die A 20 ist unter den
Straßeninfrastrukturprojekten die klare Nummer eins in Schleswig-Holstein“,
betonte de Jager. Die Planungen für die Autobahn kämen weiter gut voran.
„Inzwischen laufen für alle Streckenabschnitte die
Planfeststellungsverfahren“, sagte de Jager. Für den nächsten Abschnitt
zwischen Weede und Wittenborn gäbe es bereits eine Finanzierungszusage
durch den Bund. „So kann hier mit dem Bau voraussichtlich Ende 2011
begonnen werden“, sagte der Minister. Die Küstenrouten-Werbung durch die 20
Trucks trage dazu bei, die wirtschaftliche Bedeutung der A 20 für
Schleswig-Holstein noch stärker in das Gedächtnis der Öffentlichkeit zu
rufen.

Um diese Bedeutung und die Notwendigkeit einer zügigen Realisierung im
Ministerium weiterhin präsent zu halten, überreichte Vizepräsident Wagner
zum Ende der Veranstaltung dem Minister „als Gedankenstütze“ das Modell
eines Küstenrouten-Trucks im Maßstab 1:87.

Hinweis: Ab sofort können sich Interessierte auch unter www.kuestenroute.de
über Fakten, Hintergründe und den aktuellen Fortgang des wichtigsten
Infrastrukturvorhabens Norddeutschlands, der Küstenroute A 20, informieren.
Die Internetseite kuestenroute.de informiert darüber hinaus auch über
aktuelle Aktionen und Veranstaltungen zur Küstenroute.

Die IHK Schleswig-Holstein ist die Arbeitsgemeinschaft der IHKs Flensburg,
Kiel und Lübeck. Die IHK Schleswig-Holstein ist seit 1. Januar 2006 der
zentrale Ansprechpartner für alle Fragestellungen zum Thema Wirtschaft, die
mehr als nur regionale Bedeutung haben. Zu diesen Themen bündelt sie die
Meinung der drei IHKs in Schleswig-Holstein, so dass diese gegenüber
Politik und Verwaltung mit einer Stimme für die Wirtschaft im Lande
sprechen. Die IHK Schleswig-Holstein nimmt die Interessen von 175.000
Unternehmen mit rund 750.000 Arbeitnehmern wahr.


Quelle:
IHK Schleswig-Holstein

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