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Brachte Schließung Völkerkunde-Museum wirkliche Einsparung?

24.10.2008. Die FDP-Fraktion hat für die nächste Bürgerschaftssitzung am 27. November einen Antrag zum Thema „Völkerkunde-Museum“ eingebracht. Darin wird der Bürgermeister beauftragt, der Bürgerschaft bis zu ihrer Sitzung im Januar 2009 einen schriftlichen Bericht über die finanziellen Auswirkungen der erfolgten Schließung des Ausstellungsbetriebes der Völkerkundesammlung auf den städtischen Haushalt vorzulegen

Hintergrund sind sich mehrende Stimmen von Vertretern der Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde, die durch Kosten-Umverteilungen in andere städtische Bereiche unter dem Strich keine Einsparungen durch die Schließung des Museums sehen. Diese Bewertung wurde in einem gemeinsamen Gespräch am 23. Oktober 2008 der FDP-Fraktion vorgetragen.

„Die FDP nimmt diese Hinweise ernst und wird den unterschiedlichen Bewertungen seitens der Stadt und der Vertreter des Völkerkunde-Museums nachgehen“, so die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Jana Lange. Wenn sich das ursprüngliche Ziel der Kosteneinsparung durch die Schließung bis heute nicht bewahrheitet habe, müsse auch darüber nachgedacht werden, ob eine Revidierung des Bürgerschaftsbeschlusses aus dem Jahr 2002 in Betracht kommt und diese wertvolle Sammlung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, so Frau Lange weiter.

Das Völkerkunde-Museum im Zeughaus wurde im September 2007 geschlossen. Die Sammlung umfasst rund 30.000 Gegenstände und gehört zahlenmäßig zu den mittelgroßen völkerkundlichen Einrichtungen in Deutschland. Herausragende Objekte in Lübeck kommen aus den Regionen West- und Nordafrika, Madagaskar, Südsee, Mittelasien, China und Estland.

Quelle: FDP Lübeck

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