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Agentur für Arbeit Lübeck

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FDP: "Kinderarmut" Folge elterlichen Erziehungsdefizits?

16. Mai 2011 (HL-Red-RB) Die Lübecker FDP-Fraktion übermittelte folgenden Beitrag: "Jahrelang klagten Politiker mit lauten Emotionen über die große Not der vielen, vielen Kinder, die in bitterböser Armut mitten unter uns darben müssten. Es wurden Spenden gegen die Armut gesammelt, Stiftungen gegründet, Schriften aufgelegt und die Medien füllten Sendeplätze zu den besten Sendezeiten bzw. Zeitungen konnten viele Seiten mit traurigen Berichten schwärzen. Bürger, die noch den Blick für die Realität hatten, stellen schon früh fest, dass die Kinderarmut zur gleichen Zeit in fast allen europäischen Ländern wie eine Pandemie in den Medien auftauchte. Auch in Lübeck war die Kinderarmut bisher aktuell. Wer die Horrorzahlen anzweifelte und nach validem Zahlenmaterial fragte, der wurde als unsoziale verdächtigt, den armen Kindern nicht helfen zu wollen. Eine, von interessierten Kreisen finanzierte Institution, die die Kinderarmut aus politischen Gründen ins Leben, d.h. in die Medien gehoben hat, musste in den letzten Tagen zugeben, dass ihre Zahlen zur Kinderarmut zum Teil völlig aus der Luft gegriffen waren. Wat nu, leeve Lüüd?

Der Verdacht, die Bekämpfung der propagierten Armut wurde auch in der
Hansestadt Lübeck von unterschiedlichen Gruppen genutzt, um eigene Ziele
und Interessen zu fördern, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Hier
missbraucht man die Not dieser Kinder bewusst für die eigenen Zwecke!
Dieses verurteilen wir in schärfster Form!
Unbestritten ist die Tatsache, dass Kindern in Not geholfen werden muss.
Doch wie berechnet nun die Stadt die Kinderarmut? Oder meint man mit
„Kinderarmut“ das Defizit in der Erziehungsverantwortung der Eltern
gegenüber Ihren Kindern?

AUTOR:
Wolfgang Drozella"

 

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