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Grüne Woche: EDEKA-Gruppe stellt erste Klima-Bilanz vor

23. Januar 2009 (Berlin/Hamburg). Die Hamburger EDEKA-Gruppe hat im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin erste Ergebnisse ihrer Klimabilanz vorgestellt. Danach beziffern sich die Treibhausgas-Emissionen der Handelsaktivitäten der EDEKA-Gruppe auf insgesamt 2,87 Mio. Tonnen pro Jahr. Dies entspricht einem Durchschnittswert von 353 kg pro Quadratmeter Verkaufsfläche.

„Mit der Klimabilanz haben wir die erwünschte Transparenz
geschaffen, um nun in den nächsten Monaten substanzielle Einsparpotenziale
zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, sagte
Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG, in Berlin. Als besondere
Emissionstreiber gelten der Stromverbrauch und der Einsatz von Kältemitteln
bei der im Lebensmitteleinzelhandel unabdingbaren Kälteerzeugung.
Der größte deutsche Lebensmittelhändler hatte in den vergangenen Monaten für
die gesamte Gruppe eine umfassende Klimabilanz erstellt. Neben umfangreichen
Daten zum Bezug und Verbrauch von Strom und Brennstoffen zur Wärme-, Kälteund
Lichterzeugung flossen auch Transport- und Warenlogistik-Emissionen in die
Analyse mit ein. Der Klimabilanz zufolge emittiert die EDEKA-Gruppe jährlich rund
2,87 Mio. Tonnen Treibhausgase pro Jahr. 68 Prozent entfallen davon auf den
Stromverbrauch, 12 Prozent auf die Verluste von Kältemitteln bei der Gewerbekälteerzeugung,
10 Prozent auf den Wärmeverbrauch, 9 Prozent auf Transporte und
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Tel. (040) 63772182 . Fax (040) 63772971 . E-Mail: presse@edeka.de . www.edeka.de
1 Prozent auf die Nutzung von Dienstwagen. „Wir sehen ein hohes Einsparpotenzial
für die kommenden Jahre auf allen Ebenen der Gruppe“, betonte Markus Mosa.
„Wir werden sicherlich bei der Reduktion des Stromverbrauchs und dem Austausch
von Kühlmitteln ansetzen. Soviel lässt sich bereits heute sagen“, so Mosa. „Ein
genaues Einsparpotenzial werden wir aber erst dann beziffern, wenn wir auch die
dahinter liegenden Maßnahmen substanziell geprüft haben. Eine Senkung des
CO2-Ausstoßes um mindestens 20 Prozent bis 2020 müsste allerdings möglich
sein“, schätzte Mosa.
EDEKA Bank fördert nachhaltige Technologien
Bereits heute leisten die selbständigen EDEKA-Kaufleute einen erheblichen Umwelt-
und Klimaschutzbeitrag – beispielsweise durch die stark gestiegene Nutzung
regenerativer Energien bei der Regionalgesellschaft EDEKA Südwest oder der Regionalgesellschaft
Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Um bei den rund 4.500 selbstständigen
EDEKA-Kaufleuten die Umstellung auf neue, umweltfreundliche Technologien
weiter zu fördern, hat die EDEKA Bank im Herbst 2008 ein neues Finanzierungskonzept
entwickelt. Mit dem „Umwelt-Plus-Programm“ unterstützt sie unter
anderem die Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen, Ressourcen schonenden
Kühlsystemen sowie individuelle Umwelt-Projekte. Im Zusammenwirken mit den
Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet die EDEKA
Bank Konditionen für die verschiedenen Aktivitäten in einer Bandbreite von 3,5
Prozent für Kühlsysteme und 3,75 Prozent für Photovoltaik-Anlagen.
Netto Marken-Discount bringt Niedrigenergie-Markt an den Start
Mit einem Pilotprojekt im bayerischen Burtenbach geht auch die EDEKA-Tochter
Netto Marken-Discount neue Wege beim Klimaschutz. Im Herbst wird der Discounter
auf einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter erstmals einen Niedrigenergie-
Markt eröffnen, in dem moderne ökologische Technologien umgesetzt
werden. Dies richtet sich nicht nur auf die optimale wärmedämmende Ausrichtung
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der Gebäudehülle, sondern auch auf die Reduzierung von Wärmeverlusten durch
eine innovative Haustechnik. Darüber hinaus wird an diesem Standort erstmals
Energie durch Windkraft erzeugt. Netto Marken-Discount verspricht sich durch die
einzusetzenden Technologien eine Absenkung des Kilowattstunden-Verbrauchs
um 20 Prozent. Nach der Pilotphase wird entschieden, welche Technologien auch
an anderen Netto Marken-Discount-Standorten eingesetzt werden.
Die EDEKA-Gruppe im Profil
Die EDEKA-Gruppe ist mit einem in 2009 erwarteten Umsatz von 43 Mrd. Euro und
rund 12.000 Märkten Marktführer im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Kerngeschäftsfelder
sind das von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten geführte Vollsortimentsgeschäft
sowie das Discount-Segment. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen
rund 280.000 Mitarbeiter.

Quelle: EDEKA ZENTRALE - Unternehmenskommunikation Hamburg/Hskultur

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