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Elternwillen respektieren! HL ignoriert Wunsch nach G9 / Y

13. April 2011 (HL-Red-RB) Lübecks FDP Fraktion übermittelte folgenden Beitrag: "Mit dem neuen Schulgesetz, das CDU und FDP im Januar im Landtag beschlossen, dürfen Gymnasien zum kommenden Schuljahr wieder ein „Langsam-Abi“ nach 9 Jahren anbieten. Bildungsminister Klug (FDP) betont, dass das neue Schulgesetz Freiräume im Bildungssystem schafft. Diese Haltung ist auch aus Sicht der Lübecker FDP-Fraktion richtig. Für uns Liberale gilt nach wie vor, dass der Wille der Eltern ein entscheidendes Kriterium sein muss, ob sich ein Gymnasium auch in Lübeck für das G 8-, G 9- oder das sogenannte „Y-Modell“ ausspricht, das beide Wege zum Abitur an einer Schule parallel anbietet. Das ist in unserer Stadt nicht der Fall: In Lübeck wurde nach dem Schulgesetz der ehemaligen Koalition von CDU und SPD das sogenannte „Turbo-Abi“ nach 8 Jahren eingeführt. Auch im kommenden Schuljahr wird, trotz vermehrter Nachfrage nach G 9, an allen 7 Lübecker Gymnasien das G 8 angeboten. Die Einführung der Wahlmöglichkeit scheint hier noch nicht angekommen zu sein, obwohl sich in der Hansestadt viele Eltern für das „G 9-Modell“ aussprechen. Stattdessen wird auf die Gemeinschaftsschulen verwiesen, an denen ein Abitur nach 9 Jahren weiterhin möglich ist. So wird durch die Hintertür die Gemeinschaftsschule zum Hort vermeintlich schwächerer Schüler, während das G 8-Gymnasium die eigentlichen Eliten hervorbringt. Wir fordern als Lübecker Liberale, dass in Zukunft der Elternwille über das jeweilige Schulmodell Berücksichtigung findet. Wo bleibt in Lübeck die Selbstbestimmung der Eltern? Wenigstens an einem Gymnasium sollte doch G 9 möglich sein, wie z.B. in Eutin.

Autor: Peter Rotermund"

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