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Agentur für Arbeit Lübeck

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Grenzmuseum: Linke muss sich erklären

08. April 2011 (HL-Red-RB) Die CDU-Fraktion der Lübecker Bürgerschaft übermittelte folgenden Beitrag: "Die Diskussion der Bürgerschaft zur Zukunft des Grenzmuseums war aufschlussreich – zumindest, was die Beiträge der Fraktion Die Linke angeht. Hierzu erklärt der Vorsit­zende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft Andreas Zander: „Die Fraktion Die Linke hat während der Debatte um das Grenzmuseum in Schlutup in der letzten Sitzung der Bürgerschaft versucht, die laut gewordenen Vorwürfe, sie wolle aus ideologischen Gründen keine Erinnerung an die Mauertoten, zurückzuweisen. Der Versuch schlug gänzlich fehl.

Als zunächst Linken-Fraktionsvize Hans-Jürgen Martens neben den Beschwichtigungs­versuchen von einem ‚Missbrauch’ des Grenzmuseums für ‚politische Ziele’ sprach, den es zu verhindern gelte, hat dies die Bürgerschaft bereits aufhorchen lassen.

Noch klarere Worte kamen dann allerdings von der Fraktionsvorsitzenden Antje Jansen, MdL. Ihrer Auffassung nach gebe es bezüglich der Vorgänge an der innerdeutschen Grenze ‚un­terschiedliche Meinungen, unterschiedliche Positionen’ was von Anfang an ihre Skepsis zum Grenzmuseum begründet habe.

Dass diese Aussagen von der Stadtpräsidentin nicht gerügt worden sind, stattdessen aber die Antwort der CDU-Fraktion darauf, deutet ein weiteres Mal darauf hin, dass Frau Schopenhauer ihr Amt parteilich ausübt.

Wir erwarten von Frau Jansen, dass sie sich für ihre Äußerung gegenüber der Öffent­lichkeit entschuldigt. Es gibt keine ‚zwei Meinungen’ bezüglich der Todesschüsse an der innerdeutschen Grenze. Sie war eine zynische, menschenverachtende, gewalttätige An­lage, die das Leben der Menschen im Norden und Osten Lübecks über Jahrzehnte beein­flusst hat.“

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