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Agentur für Arbeit Lübeck

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Olaf Teschke zur letzten und "chaotischen" Bürgerschaftssitzung

03. April 2011 (HL-Red-RB) Hier noch ein "Nachhall" zur Bürgerschaftssitzung von Donnerstag dieser Woche aus der Sicht von Jens-Olaf Teschke, fraktionsloses Mitglied der Bürgerschaft: „Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken.“ Chaotische Bürgerschaftssitzung nahm seinen Lauf. Die Anträge der Fraktionen zum Grenzmuseum in Schlutup erhitzten die Gemüter. Nachdem die Für- oder Widersprecher der jeweiligen Fraktionen ihre Statements abgaben, meinte nun auch die Fraktionschefin der Linken, Frau Antje Jansen das Wort ergreifen zu müssen, und das Unheil nahm seinen Lauf!

Durch ihre unerträgliche Art die Geschehnisse an der deutsch-deutschen Grenze zu
verharmlosen („es gibt unterschiedliche Auffassungen und Meinungen zu den
Geschehnissen an der Grenze“), brüskiert sie nicht nur die vielen Mauertoten und
deren Angehörigen sowie alle Geschädigten durch willkürliche DDRGefangenschaft,
sondern zeigt auch einmal mehr, dass die Linken ihre
Vergangenheitsbewältigung nicht mal annährend abgeschlossen haben.
Das derartige Aussagen zu zum Teil heftigen Reaktionen geführt hat, unter
anderem auch durch CDU-Fraktionschef Andreas Zander kann man da sogar
nachvollziehen.
Nicht nachvollziehbar ist es aber, dass die Sitzung der Bürgerschaft dann so aus
dem Runder gelaufen ist.
SPD, Grüne und Linke verließen mehrmals zum Großteil den Saal, wenn Herr
Zander sprach.
Warum riss aber Stadtpräsidentin Frau Schopenhauer nicht die Zügel an sich und
rief ihrer Pflicht entsprechend auch ihre eigenen Parteigenossen zur Räson, bleibt
alleine ihr Geheimnis.
Sie zeigte in dieser angespannten Lage eher keine Führungsqualität!
Ganz zu schweigen von ihrer sehr fragwürdigen Art Abstimmungen zu Anträgen so
lange hinauszuzögern bis Rot-Rot-Grün wieder an ihren Plätzen weilte…
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
Mir als „frisches“ Mitglied dieser Lübecker Bürgerschaft war dieses Gehabe zuwider
und es war wahrlich kein gutes Zeugnis für die gewählten Volksvertreter.
Kann man nur hoffen, dass alle Mitglieder zukünftig wieder wissen, warum sie in
dieser Bürgerschaft sitzen und was ihre Aufgaben sind…"

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